international - Bike

Unser schon seit 1998 währendes Fern-Reisefieber hält unvermindert an, lässt uns alsbald etwaige Hemmnisse und gelegentliche Qualen gemachter Touren vergessen, bzw. diese ignorieren (es überwiegen immer die positiven Eindrücke) und treibt uns förmlich zu neuen „Experimenten“ und (kalkulierbaren) Trekking-Abenteuern in ferne Regionen und Länder, sei es zu Fuß oder per Fahrrad. - Wir mögen uns dabei möglichst weder fremdsteuern noch bevormunden lassen (Reiseveranstalter, Agenturen), sondern bevorzugen es, unsere Touren selbst und eigenverantwortlich zu planen und zu organisieren, immer schon Monate im Voraus.

Einige bergsteigerische- und Trekkingerfahrungen bis zu Höhen von knapp 6.000m konnten wir in den zurückliegenden Jahren ja schon sammeln. So standen wir u. a. schon in Ecuador auf dem Cotopaxi (5.900m), in Peru auf dem Pichu Pichu (5.660m), in Nepal auf den Tserge Ri (4.984m), trekkten auf „hohem Niveau“ ,also in Höhen von teilweise über 5.000m sowohl am Ramada Peak in Argentinien, wie auch in Peru, u. v. m., wissen also schon, auf was wir uns einlassen, wenn wir mit dem Gedanken spielen, im Februar 2011 (29. Jan. - 27. Feb.) die PUNA unter die Pedale zu nehmen…

WIKIPEDIA: Die Carretera Austral (offizielle Bezeichnung Ruta CH-7, früher auch Carretera Presidente Pinochet) ist eine rund 1350 Kilometer lange Straße von Puerto Montt nach Villa O’Higgins an der Südgrenze der Región de Aisén.

Lange Zeit war der Süden Chiles nur per Flugzeug oder Schiff zu erreichen. Der Panamericana-Highway führte nicht durch diese unwegsame Gegend, sondern über Argentinien nach Feuerland; der Grund liegt in der dichten Bewaldung des Gebietes, wohingegen das argentinische Patagonien sehr karg und somit weitaus leichter zu bebauen ist.

Abgesehen von eine paar ganz Hartgesottenen, ist das (Renn)Radfahren in unseren Breitengraden in den Monaten Oktober bis März, wetterbedingt unangenehm oder sogar unmöglich. - Um in dieser Disziplinen trotzdem einigermaßen fit zu bleiben, könnte man sich jetzt auf den Hometrainer setzen, nach Alternativsportarten suchen (beispielsweise klettern) oder aber dem Wetter ein Schnippchen schlagen und dorthin fahren, wo es auch zu dieser Jahreszeit akzeptable Bedingungen zum Radfahren gibt, etwa auf die Insel Mallorca.