Ja, wir sind mittlerweile zusammen auch mehr als 50 Jahre älter geworden und uns ist von den früheren Touren her durchaus bewußt, auf was wir uns da einlassen, wir versuchen es dennoch ...! - In der Konsequenz kann das allerdings nur bedeuten, dass wir die Etappen kürzer und die Pausen länger wählen werden, uns Zeit nehmen. Genau gesagt rd 10 Wochen. Starten werden wir am 23. Nov. 2026, wohin wir auch gern am 02. Feb. 2027 wieder zurückkehren möchten!
Auf unserer dreiwöchigen Radreise vor wenigen Wochen von Halle (Saale) nach Lengries (Bayern) haben wir noch mal das Equipment getestet, etwas Kondition aufgebaut und uns motiviert. - Jetzt, eta einen Monat vor dem Start kümmern wir uns vorwiegend um den organisatorischen Teil (Tickets, Versicherungen, Quartiere, Reiseplanung), sowie um die Komplettierung (teilweise Ersazbeschaffung) unserer Ausrüstung. Und ja, auch die Kondition sollten wir nicht so ganz aus den Augen verlieren ...! ;-)
Anreise:
23. Nov. 2026: Per ICE und mit beladenen Rädern zum Flughafen in Frankfurt. - Hier kaufen wir Fahrradversabdkartons und zerlegen/verpacken die Räder und das Gepäck für den Flug 22:05 Uhr - Abflug nach Buenos Aires.
24. Nov. 2026: Um 07:55 Uhr Ankunft in Buenos Aires 12:50 Uhr - Abflug nach Santiago de Chile 15:00 Uhr - Ankunft in Santiago de Chile 20:55 Uhr - Abflug nach Puert Montt 22:43 Uhr - Ankunft in Puerto Montt
Aufenthalt in Puerto Montt - Reisevorbereitungen
Rückreise:
01. Feb. 2027: 01:59 Uhr - Abflug Punta Arenas 05:25 Uhr - Ankunft Santiago de Chile 07:35 Uhr - Abflug Santiago de Chile 11:35 Uhr - Ankunft Sao Paulo 18:45 Uhr - Abflug Sao Paulo
02. Feb. 2027 10:15 Uhr - Ankunft in Frankfurt. - Räder montieren per ICE nach Berlin
Demnächst zu erledigen: Quartier in Puerto Varas, Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen, Bahnticket Frankfurt - Berlin für den 02. Feb. 2027 buchen ....
Nach der Reise ist auch immer wieder vor der Reise. - Nachdem wir Mitte Juli d. J. von unserer 10-wöchigen Radreise in Nord-Skandinavien zurück gekehrt sind, uns zuhause jetzt u. a. sehr viel Zeit für den AlpinClub Berlin nehmen mußten, meine Gesundheit wieder relativ stabil ist und wir den Winter per Trekking-Rädern in Patagonien verbringen wollen, ist es mal wieder höchste Zeit für eine Auszeit und ja, natürlich auch für`s Training, um für die geplante Südamerika-Tour fit zu sein.
Also steigen wir am 14. Sept. 2026 mal wieder auf unsere schwer beladenen Trekkingräder (wir folgen nicht dem aktuellen "Bike-Packing Trend", sondern reisen mit viel Gepäck und Komfort) und starten in Halle an der Saale unsere Tour in Richtung Bayern ...
12. Sept. 2026
Die ersten Campingplätze sind gebucht und auch die ICE-Tickets für die Rückreise haben wir schon, aber mit den nötigen Einkäfen (Gaskartuschen, Lebensmittel, etc.), sowie ums Akkus laden und GPS-Tracks auf die Navis zu übertragen, haben wir erst heuete begonnen. - Nun ja eine gewisse Routine kann man uns dabei wohl nicht absprechen.
Anreise bis Halle mit der Bahn. - Wir müssen uns erst mal wieder an die schweren Räder gewöhnen. Dann erreichen wir endlich den ersten gebuchten Campingplatz, oder sagen wir lieber ein Kanuheim, wo es auch ein paar Zeltplätze gibt. Der Platz ist menschenleer und wir melden uns per Telefon an. Kurz darauf wird uns geöffnet und es erfolgt ne kurze Einweisung vom stellvertr. Vorsitzenden des Kanu-Wandervereuns persönlich. Wir suchen uns einen schönen Platz am Wasser und bauen auf. - Der "Chef" ist längst wieder weg, wir sind mutterseelenallein ...! - Knapp einen Kilometer entfernt gibt es noch einen geöffneten Dönar-Imbiss, wir sind gerettet ;-)
15. Sept. 2026
Schönburg bis Orlamünde; 80,4 km, 480 hm Eine ruhige und störungsfreie Nacht. - Wir bereiten unser Frühstück, machen uns reisefertig. Das Abwaschen ist etwas kompliziert, da die Außenwaschbecken schon Winterschlaf halten und wir uns irgendwie mit kaltem Wasser im Waschraum behelfen müssen. Aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich ja auch ein Weg ...
16. Sept. 2026
Orlamünde bis Lothramühle; 57,6 km, 470 hm
17. Sept. 2026
Saaleturm
Lothramühle bis Saalburg; 42,9 km, 750 hm mit Schotterstrecken, wir sind platt
18. Sept. 2026
Saalburg bis Bad Steben; 27,9 km, 530 hm Wir erreichen heute Bad Steben. - Zwar eine relativ kurze, dafür aber wieder sehr anstrengende Etappe! - Nach vier Nächten im meist nassen Zelt, gönnen wir uns heute mal wieder `ne #ferienwohnung in Bad Steben., selbstverständlich mit Waschmaschine und Trockner ;-)
Gegen Abend überkommt uns dannder berühmte "kleine Hunger" und wir landen in einem typischen Bayerischen Lokal. Brigitte freut sich über einen Tafelspitz, während ich ein Schäufele verzehre
19. Sept. 2026 - Pausentag
Mal wieder im Bett geschlafen und zwar gar nicht so schlecht! - Erst gehen wir Brötchen kaufen, dann gibt`s Frühstück. - Und ja natürlich, die letzten Tage stecken uns ganz schön in den Gliedern, Pause und Ruhe tuen Not.
Am Nachmittag erkunden wir noch mal den Kurpark und finden ganz zufällig auch noch ein Café mit dessen Spezialität, nämlich super leckere Windbeutel. Jetzt noch mal kurz zu Edeka, dann zurück in die FeWo. - Zum Kochen haben wir nicht so richtig viel Lust, aber zum Glück gibt es in einem Kurort ja reichlich Gaststätten ...
20. Sept. 2026
28. Sept. 2026
Wir sind heute in Augsburg eingetroffen und werden hier einen Pausentag einlegen. - Also Zeit, auch die HP zu pflegen ...
03. Okt. 2026
Wir sind heute in Lenggries angekommen und gönnen uns zum Abschluss der langen Radreise noch mal `ne schöne Ferienwohnung und gutes Essen. Auch das Wetter passt! - Am 05. Okt. fahren wir per Bus/Bahn noch mal zurück nach Bad Tölz (Einkehr und Sightseeng).
Der Bericht wird noch ergänzt und ein paar schöne Bilder haben wir auch noch ...
RESÜMEE
Nach gut 850 km und vielen, vielen Höhenmetern sind wir gesund, fast unfallfrei, ohne technische Pannen und gut motiviert für die nächste Tour (Patagonien) in Lenggries angekommen.
Gleich zu Anfang, also nach unserem Start in Halle (Saale) hätten wir es besser etwas geruhsamer angehen lassen sollen, waren die ersten Etappen doch recht anspruchsvoll und vor allen Dingen teilweise von der Beschaffenheit der Fahrwege her, sehr beschwehrlich. - Nachdem wir die Saale verlassen hatten wurde das Streckenprofil dann sanfter, die Etappen kürzer, das Wetter besser und ja, auch die gewohnte Kondition stellte sich allmählich auch wieder ein.
Geschlafen haben wir vorwiegend in unserem Zelt, welches einerseits bedingt durch die Jahreszeit (Spätherbst), andererseits aber auch durch die Tatsache, dass wir fast immer in der Nähe von Gewässern genächtigt haben und wir auch den einen oder anderen Regenschauer über uns ergehen lassen mussten, morgens beim Einpacken so gut wie immer nass war.
Aber zu unsren Routinen gehört es halt auch, dass wir uns jeweils nach drei- oder viertages Etappen immer wieder mal `ne Ferienwohnung, meist für zwei Nächte leisten. Einerseits um Wäsche zu waschen und Akkus und Batterien aufzuladen, andererseits aber auch, um zu regenerieren.
Aprpopos Zelten; zumindest zu dieser Jahreszeit zählten wir auf den Campingplätzen zu einer verschwindenden Minderheit. Oft waren wir die einzigen auf der Zeltwiede. Und überhaupt scheint das Hauptinteresse der Campingplatzbetreiber zunehmend mehr den Wohnmobil-Touristen zu gelten, weniger den Zeltlern! Oft mangelt es dann auch an Aufenthaltsräumen, aber die Wohnmobilkaravane braucht ja auch keine ...
Die nächste Zeit werden wir jetzt damit verbringen (müssen), die Räder für die geplante große Reise fitt zu machen (unser Hauptaugenmerk gilt den Felgen, konkret deren Wandstärke), aber auch `ne Isomatte ist mal wieder hin, Ketten, Schalträdchen und Bremsbeläge müssen erneuert werden und und und ...
Nach einem Jahr schwerer gesundheitlicher Probleme wollen wir es (endlich) wieder wissen! - Wir planen die nächst, mehmonatige Trekkingrad-Tour, und zwar mal wieder RICHTUNG NORDEN, konkret via Nord-Skandinavien, erneut mit Ziel Nordkap. Im Jahr 2013 haben wir für dieses Zeil eine Route entlang der Norwegischen Westküste gewählt, im Jahr 2023 haben wir mehr den Südwesten Norwegens bereist, in diesem Jahr wollen wir ein zweites Mal zum Nordkap, allerdings dieses Mal mehr durch das Inland Nordskandinaviens. - Der Plan ist:
Zwar mangelt es nach der langen Unterbrechung nicht an der Motivation, aber was die Kondition betrifft, nun ja?! - Also erst einmal wieder trainieren, insbesondere aber auch muss Arno sich von der Krebstherpie körperlich, seelisch und auch moralisch erholen.
Wir beschließen also mal wieder nach Malle zu fliegen, die Rennräder und vor allen Dingen viel Zeit mitzunehmen, halt Fitness-Urlaub zu machen. Quartier machen wir - auch wegen der zentralen Lage des Ortes - mal wieder in Sineu. Hier haben wir für gut fünf Wochen mitten im Ort eine schicke Ferienwohnung gebucht. Allerdings haben wir aus Fehlern gelernt.
Fast überschlugen sich die negativen Schicksalsschläge im Jahr 2025 und ein Ende ist momentan (noch) nicht wirklich abzusehen! :-(
Doch der Reihe nach: Angefangen hat alles damit, dass wir im November 2024 schweren Hezens längst gebuchte Flugtickets für einen geplanten, mehrmonatigen Aufenthalt in Südamerika (Patagonien) stornieren mussten, weil Arnos Schmezen im linken Knie nicht mehr auszuhalten waren und der Orthopäde seines Vertrauens (Dr. Koch) zu einem neuen Kniegelenk (TEP) riet. Also ab ins Bethel-Krankenhaus und am 06. Januar 2025 die Knie-OP.
Ich konnte nicht ahnen, dass dieses erst der Auftakt zu einer über das (bisherige) Jahr verteilte Serie von Untersuchungen, Befunden, OP`s Rehabilitationen u. v. m. sein sollte! - Ganz im Gegenteil, insgeheim habe ich immer weider die Monate berechnet, die es im laufenden Jahr noch etwa dauern wird, bis "es" endlich wieder los gehen kann. - Doch der Reihe nach:
Cookies erleichtern die Bereitstellung meiner Dienste. Mit der Nutzung meiner Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass ich Cookies verwenden. Weitere Infos, siehe Datenschutzerklärung.