national - Trekking

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man(n) bis kurz vor der Abreise nicht verbindlich weiß, ob man - aktuell befinden wir uns in der vierten (!) Pandemiewelle, die fünfte ist im Anzug - überhaupt verreisen "darf", ist die Risikobereitschaft neue Zeile zu entdecken zumindest bei uns doch eher verhalten. Ergo beschließen wir "Bewährtes" zu wählen - es geht eh`nur um die Zeit über Weihnachten bis Neujahr - und somit das Risiko klein zu halten. Und ja, eigentlich hat es uns dort vor zwei Jahren auch recht gut gefallen ...

Nervtötend ist allerdings die ständige Beobachtung der aktuellen Inzidenzen, die doch in Bayern recht beachtlich sind und die damit einher gehende Ungewissheit. Nun ja, wir haben erst einmal das halb volle Glas gewählt und sowohl Bahntickets gekauft wie auch die Ferienwohnung gebucht. - Wir werden wieder sehr früh am 23. Dez. in den ICE nach München steigen ...

 

 

 

 

 

Raus über die Feiertage aus dem lauten und wuseligen Berlin in die "Einsamkeit und Beschaulichkeit" der Alpenwelt Karwendel (Bayern), konkret nach Krün, das war unser Plan. - Die Hoffnung auf weiße Weihnacht und LL-Urlaub mussten wir allerdings begraben ...

Unserer alten Tradition folgend, werden wir voraussichtlich den Jahreswechsel mal wieder auf dem Brocken erleben. Die (Zelt)Ausrüstung ist gepackt, am 29. Dez. 2014 geht unser Zug.

Sollen wir, oder sollen wir nicht. Das Wetter macht einem die Entscheidung nicht gerade leicht. Schön ist dort nur dann, wenn die Sonne bei minus 5 °C tagsüber auf den etwa 50 cm hohen Schnee neben unserem Zelt scheint. Tau- und Regenwetter, aufgeweichter Boden und Matsch ums Zelt herum bei Temperaturen so um die Null Grad machen auch dem hartgesottensten Wintercamper zu schaffen ...