international - Bike

 

 

 

 

 

 

... und zwar am 01. Feb. 2023. - Voraus gegangen war mal wieder ein sehr quälender Abwägungsprozess, denn Brigitte wollte endlich mal wieder in den Schnee zum Skilanglauf. Aber unser Aufenthalt im Kleinwalsertal vom 22. Dez. - 30. Dez. 2022 hat uns etwas mutlos gemacht, denn wir konnten dort miterleben, wie der Schnee wegtaute und die Wetterprognosen eher den Frühling anzukündigen schienen. Drei Wochen in ein klassisches LL-Gebiet und dann dort evtl. kein oder nicht ausreichend Schnee und ggf. `ne kurze Rundloipe auf Alt- oder Kunstschnee, nein das Risiko erschien zumindest mir (Arno) zu groß! - Folglich gaben wir schweren Herzens mal wieder den LL-Plan auf und machten uns auf die Suche nach einem Quartier auf Malle.

Rennrad Urlaub 2023

or Map

Auch hier ist die allgemeine (inflationsbedingte) Teuerungsrate angekommen, denn wir staunten nicht schlecht über die jetzt dort verlangten Preise für ein Quartier. Da es der inzwischen vierte Urlaub auf dieser Insel ist, sind wir durchaus auch in der Lage, zu vergleichen!

Der Ort unserer Wahl war wieder Petra, was die Suche nach einer passenden Finca durchaus etwas einschränkte. Zum Glück ist Februar nicht gerade Hauptsaison auf Malle, so dass wir schließlich was passendes gefunden haben. Ein sehr schönes Häuschen, etwas abseits von Petra, die Finca Homeawy. - Allerdings lief bei der Buchung auch nicht alles nach Plan ... 

01. Februar 2023

Aufstehen um 02:30 Uhr, denn um 04:00 Uhr kommt die bestellte Taxe. Auch wenn uns nicht unser gewohnter Stammfahrer erwartet, hat er doch für zuverlässigen Ersatz gesorgt. - Eine knappe Stunde später treffen wir auf dem BER ein. Der Flieger gen Malle soll um 07:40 Uhr abheben, also haben wir alle Zeit der Welt für`s Einchecken und die "üblichen" Kontrollen. Auch unsere Fahrradkoffer gehen anstandslos durch den Scanner, es läuft einfach alles perfekt!

    Abflug vom BER

Wir vertreiben uns etwas die Zeit, gönnen uns ein weiteres Frühstück und besteigen schließlich `ne halbe Stunde vor Abflug den Flieger. - Ruhiger Flug bis Palma, wenig Betrieb auf dem Flughafen und alles Gepäck - auch die Räder - kurz nach der Landung parat. Es ist jetzt etwa 11:00 Uhr und wir "dürfen" erst um 15:30 Uhr an der Finca sein. Also ist erneut Warten angesagt. - Wir sitzen in der Sonne unter Palmen vorm Flughafengebäude und genießen die erste Frühjahrssonne!

Um 14:00 Uhr steigen wir mit Sack und Pack in die Taxe und lassen uns zur Finca in Petra chauffieren. Wieder müssen wir warten, aber schließlich gegen 15:40 Uhr dann der Besitzer mit dem Schlüssel. Wir sind sehr angenehm überrascht, von dem gesamten Ambiente (das Haus verfügt sogar über eine Zentralheizung!). 

Jetzt noch zweimal runter ins Dorf (jedes mal pro Richtung gut ein Kilometer) und die Basics eingekauft, vor allem aber auch in 5 Liter Flaschen abgefülltes Trinkwasser. - Irgendwie sehr komisch, dass wir kurz nach dem Abendessen ausgesprochen müde sind!?

02. Februar 2023

Ziemlich lange und gar nicht so schlecht geschlafen. - Wir frühstücken und machen uns dann daran, die Räder zu montieren. Die Sonne lockt nämlich und das Thermometer soll noch bis auf gut 14 °C steigen. - Es dauert dann aber doch bis Mittag, ehe wir zu unserer ersten gut 40 km Runde starten. Na ja, man(n) merkt schon, dass man lange nicht mehr auf dem Sattel gesessen hat!

03. Februar 2023

Immer noch Bilderbuchwetter (nachts 3 - 4 °C, tagsüber bis 14 °C). - Arno wollte mal das Meer sehen, also plante Brigitte routiniert`ne entsprechende Runde. - Und schon waren wir on tour. Allerdings machte uns heute der Wind etwas zu schaffen. 

 

Straßenschild von Causeway

 

 

 

 

 

 

Anfang 2022 planten wir noch eine Tour entlang der Grenze Russland, Finnland zu radeln, verwarfen diese Idee jedoch mit Beginn des Krieges zwischen Russland und der Ukraine. Ein neuer Plan musste her. Die Alternative lautet HEBRIDEN, auch weil wir bei unserer ersten Schottlandtour im Jahr 2017 diese Insel - trotz Regen und anderer Widrigkeiten - lieben und schätzen gelernt haben.

Mit inzwischen langjähriger Routine kümmerten wir uns zum frühest möglichen Zeitpunkt (drei Monate vor Fahrtantritt) um die Bahntickets von Berlin nach Amsterdam und nach Bestätigung dieser Fahrkarten sofort um die Fährtickets von Amsterdam nach Newcastle. Fahrradreservierungen bei der DB in der Ferienzeit für Fernzüge sind nämlich `ne echte Herausforderung!

Wir werden am 12. Juli 2022 sehr früh in Berlin (Hbf) starten und bis Amsterdam durchfahren. Jetzt müssen wir uns beeilen, möglichst schnell die gut 20 km bis zum Felison Terminal zu radeln, denn die Fähre legt um 17:30 Uhr ab.

Die Pandemiewelle soll Mitte Februar 2022 ihren (vorläufigen?) Höhepunkt erreichen! - Also was tun? Mit den Trekking-Rädern in die Welt reisen, scheidet für uns derzeit wegen der weltweiten Coronasituation immer noch aus. Andererseits haben wir aber auch - nach jetzt zwei Jahren Einschränkungen - das Rumsitzen und Abwarten satt, wollen raus ... ! Aber was ist denn derzeit überhaupt möglich, ohne das eigene gesundheitliche Risiko über zu strapazieren und vor allem, wo dürfen wir überhaupt hin! Infrage kam für uns Anfang 2022, entweder Ski-Langlauf Urlaub oder halt wieder Rennrad fahren, irgendwo weiter südlich. - Vielleicht auch schon etwas altersbedingt scheuen wir inzwischen bei der Wahl unserer Reiseziele etwas das Risiko, greifen gern auch auf Bewährtes zurück.

 

 

 

 

 

 

 

Mallorca oder Lanzarote war also für uns die Frage, bzw. Alternative. Schließlich gab die Tatsache, dass Lanzarote - etwas südlicher als Malle gelegen - die besseren klimatischen Voraussetzungen bietet, der Grund für unsere Entscheidung, nach dort zu fliegen.

Starten werden wir am 06. Februar 2022. Aber besonders die letzten Tage vor der Abreise wurden leider noch sehr turbulent! Nicht nur, dass wir geplante Renovierungsarbeiten in unserer Wohnung nur zur Hälfte erledigen konnten, nein auch das Thema Gesundheit sollte noch für enorme Verunsicherung sorgen ...

 

 

 

 

 

 

 

Unter dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt, haben Brigitte und ich am 20. Februar 2021 Fährtickets nach Island (Hirtshals (DK) – Seyðisfjörður (IS)) gebucht. Start der Reise soll der 13. Juli sein, Rückkehr am 21. August 2021. – Wir brauchen dringend einen Strohhalm, eine Perspektive!

Ausgangssituation (Berlin)

Während über den Sommer die Pandemiewelle etwas abgeebbt war – wir konnten sowohl Ferien in Sölden (Österreich) machen und auch eine kleine Fahrrad-Trekking Tour (eine Woche Mulde-Radweg) radeln, nehmen ab dem Herbst 2020 die Corona-Erkrankungen wieder stark zu. Anfang November 2020 verordnet der Berliner Senat erneut einen Lockdown, allerdings vorerst einen Lockdown „soft“. Die halbherzig verordneten Maßnahmen bringen dementsprechend auch nicht den gewünschten Erfolg, ganz im Gegenteil. Folglich werden Mitte Dezember die Regeln drastisch verschärft, die Geschäfte sind wieder zu (und das kurz vor Weihnachten!). Doch auch diese Verschärfungen stoppen nicht den Anstieg der Fallzahlen, so dass am 10. Januar 2021 weitere Verschärfungen verordnet werden. Ab Mitte Januar dann endlich ein kontinuierlicher Abfall der 7-Tage-Inzidenz. Die Kurve erreicht Mitte Februar ihren vorläufigen Tiefpunkt und steigt seither wieder (leicht) an.

 

 

 

 

 

 

Wir haben wirklich lange überlegt, wo wir im Februar 2020 Brigittes Ferien verbringen sollen. Ihr Favorit war und ist eine Argentinien-Chile Rundreise mit mindestens zwei Pässen, höher 4.500m! Ich stand da aber etwas auf der Bremse, da es mir nach meiner Rücken-OP noch etwas an Courage fehlt(e). Folglich diskutierten wir einen Winter-Skandinavien Urlaub, verwarfen aber schließlich heftig teurer Quartiere und unsicherer Schneelage auch diese Idee. Also wieder ab in die Sonne. Lanzarote im letzten Jahr war zwar klasse, aber für`s wiederholte Rennradfahren dann doch nicht (mehr) so attraktiv. Also fiel die Wahl (mal wieder) auf Mallorca, denn hier weilten wir bereits 2003. 2016 und 2018. Im Gegensatz zu den bisherigen Malle-Aufenthalten wollen wir uns dieses mal aber nicht nur per Rennrad durchs Gelände bewegen, sondern wir haben auch die Wanderstöcke und das Kletterseil dabei. Als Ausgangsort wählten wir dieses Mal einen bergnahen Ort ganz im Nordosten der Insel.