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Tasmanien und Neuseeland 2024

Tasmanien und Neuseeland 2024

 

 

 

 

 

 

 

Ein neuer Lebensabschnitt steht bevor. Nun wird auch Brigitte in Pension gehen und ebenso wie es Arno schon seit Jahren hat, mehr Zeit z. B. für (inter)nationale Fahrrad-Trekkingtouren haben. - Starten wollen wir mit einer Tour, die es leider erforderlich macht, erst einmal, um den halben Globus zu fliegen, nämlich konkret nach Tasmanien, ein Ziel, von welchem wir schon lange träumen, aber u. a. wegen Corona bisher nicht realisieren konnten. Zwar waren wir schon zweimal in Neuseeland (einmal im Jahr 2013/14 auf der Nordinsel und einmal im Jahr 2006 auf der Südinsel), aber um Australien haben wir bisher immer einen Bogen gemacht. Das wird sich jetzt ändern. - Wir werden aber nicht nur Tasmanien besuchen, sondern im Anschluss noch etwa zwei Monate in Neuseeland verbringen.

Unsere konkreten Vorbereitungen haben - nach langer Recherche - damit begonnen, dass wir den Zeitrahmen festgesteckt und die Flüge und Fähren gebucht und Visa beantragt haben.

V o r b e r e i t u n g 

Flugtickets: 

  • Berlin (BER) - München (MUC)
  • München (MUC) - Bangkok (BKK)
  • Bangkok (BKK) - Melbourne (MEL)
  • Christchurch (CHC) - Singapur (SIN)
  • Singapur (SIN) - München (MUC)
  • München (MUC) - Berlin (BER)

Fähren: 

  • Melbourne (Geelong) - Devonport (Spirit of Tasmania) 
  • Devonport - Melbourne (Geelong) (Spirit of Tasmania)

Visa:

  • Australien: We have granted you a eVisitor (subclass 651) visa on 08 October 2023
  • Neuseeland: 10. Okt. 2023, NZeTA (New Zealand Electronic Travel Authority) E5176261 has been issued

Eine weitere wichtige Investition für diese Tour ist die Anschaffung eines neuen Zeltes. Ja, was die Zelte betrifft, da haben wir einerseits einen recht großen Verschleiß, andererseits aber auch solide Ansprüche! - Ganz interessant ist in diesem Zusammenhang die "Entwicklung" der von uns gewählten Zeltmodelle. Angefangen hat es mit einem reinen Geodäten, nämlich The North Face VE 25. Nachdem dieses "verbraucht" war, kauften wir wieder ein VE 25, waren aber jetzt nicht mehr so recht zufrieden, da die aktuelle Variante doch zu wünschen übrigließ. Insbesondere die Undichtigkeit der Bodenplatte bereitet uns Probleme, da half auch eine werkseitige Nachbesserung leider nicht viel. Also wechselten wir für das nächste Zelt den Hersteller. Unsere Wahl fiel auf das Saivo der Marke Hilleberg, ein sehr robustes und vor allem solides Zelt. Von diesem Zelt trennten wir uns in San Francisco, nachdem es mehrere Hundert mal auf- und abgebaut worden war und so manche Strapazen über sich hat ergehen lassen müssen. Ein großartiges Zelt! - Da sich das Fabrikat Hilleberg so gut bewährt hatte, folgte jetzt (altersgerecht, weil größer ;-) ) ein Tunnelzelt desselben Herstellers, und zwar ein Keron 3 GT. Bis zu unserer letzten Tour durch Südnorwegen hat uns dieses super Zelt über viele Jahre treue Dienste geleistet. Aber auch ein Zelt bester Qualität unterliegt einem natürlichen Verschleiß und muss - nachdem es mehr als 350-mal auf- und abgebaut wurde - durch ein neues ersetzt werden. - Jetzt fiel unsere Wahl auf das Modell Kaitum 3 GT, ebenfalls von Hilleberg. Ein geräumiges, etwas leichteres Modell, ähnlich dem Keron.

Reisevorbereitung(en)

Ende November, höchste Zeit sich um die Räder zu kümmern. - Wie üblich wechsele ich nach längeren Touren die Ketten und die Ritzel, runter gefahrene Mäntel und alle defekten Verschleißteile. Dieses mal ist auch die Hinterradfelge von Brigittes Bike dran, die Flanken sind schon ganz schön dünn. Ich werde oft gefragt, weshalb wir nicht auf Scheibenbremsen umrüsten, aber der Vorteil unserer V-Brakes liegt eindeutig bei einfacheren Reparaturmöglichkeit und der weltweiten Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Also schnappe ich mir die auf Vorrat gekaufte Ersatzfelge (Ryde Sputnik 26") und trabe zur Radspannerei in Kreuzberg, um das Hinterrad umspeichen zu lassen. Die "alte" Nabe (BITEX) ist nämlich noch gut.

Natürlich ist es nicht nur bei der Felge geblieben, sondern inzwischen gibt es neue Ritzel vorne und hinten, neue Kurbeln, Reifen und Bremsen und und und ...

Ebenso müssen Transportkartons her, `ne Reiseversicherung muss abgeschlossen werden, das BVG-Ticket (Deutschland-Ticket) gehört gekündigt, neue Turnschuhe angeschafft, Teile des Kochers ersetzt ...

Schließlich haben wir am 07. Jan. unsere Quartiere in Melbourne gebucht (30. Jan.-02. Feb und 15. Mrz. - 17. Mrz. 2024) und am 14. Januar die Fähre Docklands to Portarlington (02. Feb.) und Portarlington to Docklands (15. März). Und ja, die Räder stecken auch schon mal (provisorisch) in den Kartons.

Ein Tag vor dem Abflug: Da kann man(n) noch soviel Routine haben, am Ende wird`s doch immer wieder nervig!

28. Ja. 2024

Unsere Vorbereitungen sind abgeschlossen. – Wenn alles funktioniert, werden wir am 30. Jan. 2024 morgens gegen 07:30 Uhr in Melbourne Tullamarine landen. Per Taxi werden wir dann später – nach Erledigung aller Formalitäten – zu unserem Quartier in Melbourne weiterfahren. Hier werden wir bis Freitag, den 02. Feb. wohnen. - Für die Weiterreise haben wir anschließend die Fähre Docklands to Portarlington (02. Feb.) gebucht. Die letzten ca. 30 km radeln wir dann zur Fähre, welche von Gelong aus um 21:30 Uhr in See sticht und uns nach Tasmanien bringt.

Am 15. März landen wir dann mit derselben Fähre am frühen Morgen wieder in Gelong und begeben uns wieder zu unserem bekannten Quartier. Hier bleiben wir dann bis zum 17. März.

Ankunft in Melbourne

30. Jan. 2024

Wir sind planmäßig aber müde in Melbourne gelandet. Trotzdem hat es sehr viel Nerven gekostet. Gleich nach dem Einchecken am BER, konkret nach dem Sicherheitscheck stellte ich wenig später fest, dass mein Portemonnaie fehlt! Ein Riesenschreck, aber die Kontrolleure kannten das schon. Ich war da nicht der erste, der es in der Box hat liegen lassen. ;-) - Der Flug nach München dann planmäßig und komfortabel, allerdings wollte oder konnte man uns dort dann leider nicht die Boardingkarten  für den Flugabschnitt Bangkok bis Melbourne aushändigen. Also sind wir erst mal pünktlich nach Bangkok geflogen und dort sofort zum Schalter von Thai-Airlines gestürmt. - Keine Boardingkarte für Brigitte, weil es ein Problem mit dem Visum gab. Unsere Nerven lagen blank und geschlafen hatten wir ja auch kaum. Also Stress pur! - Die Zeit verstrich und dann endlich die erlösende Nachricht, mit dem Visum ist nun alles in Ordnung! - Wir checkten erleichtert ein.

Der Flieger war brechend voll, die Sitze eng und der Sitzkomfort mehr als nur mäßig (zumal wir bis Bangkok komfortabel in der Business-Klasse gesessen hatten). Zum Schlafen war`s einfach viel zu eng und wieder neun Stunden Flugdauer! Dafür dann aber in Melbourne überhaupt keine Schwierigkeiten bei der Einreise. Keinerlei Gepäckkontrolle und die Räder waren auch da (allerdings in jetzt leicht lädierten Kartons). Wir sind positiv überrascht, denn auf der Einreisekarte hatten wir wahrheitsgemäß angegeben, dass wir sowohl Medikamente, wie auch Holzartikel, Tierprodukte (Daunenschlafsäcke) und Sport- und Freizeitausrüstung mitführten ... ?!

Melbourne, Blick von der Yarra-Promenade

Nächste Herausforderung dann die Suche nach einem Lasten-Taxi. Gelang uns aber schließlich auch. - Jetzt bei hochsommerlichen Temperaturen der Transfer zu unserem gebuchten Quartier, wo wir aber schon am Vormittag eintrafen, folglich etwas warten mussten, bis das Zimmer gerichtet war.

Nach dem Duschen dann raus zur ersten Erkundungstour in Melbourne. Erste Aufgabe, neue SIM-Karten für unsere Handys, die wir bei ALDI kauften. - ACHTUNG wir haben jetzt für ein paar Monate lang eine neue Handy-Nummer. Die alten Nummern "ruhen" vorübergehend und sind nicht erreichbar (außer der Mailbox, die wir aber nicht abhören).  Jetzt noch etwas Bargeld abgehoben und einen ersten Kaffee. - Wir sind tierisch müde ...!

REISETAGEBUCH

31. Jan. 2024

Melbourne

Wir schlafen länger aber unruhig, der Rhythmus passt einfach noch nicht (10 Std. Zeitverschiebung!) Dan ein erstes improvisiertes Frühstück und wir beginnen die Räder zu richten. Zum Glück hatten alle Teile den Flug gut überlebt, sodass die Montage Routine war. Am Nachmittag nach etwas Shoppen im Quartier und am Abend `ne Pizza, bzw. Gnocchi. 

01. Feb. "024

Nach einem spärlichen Frühstück machen wir uns per Metro auf den Weg in die City von Melbourne, u. a. wg. etwas Sightseeing, aber auch um Gaskartuschen und andere Campingutensilien zu kaufen. Die vielen Hochhäuser sind für uns recht beeindruckend, aber auch ungewohnt. Also zunächst erst einmal in eine Markthalle, um den Appetit zu aktivieren, dann ein Kaffee. Wir setzen die Einkaufstour fort, gönnen uns zwischendrin aber auch ein wenig Kultur (Besichtigung des Old Treasury Buildings), dann noch etwas entlang der Yarra Promenade flaniert und schließlich wieder mit der Metro nach Hause.

Wegen des Wechsels unserer SIM-Karten, verbunden mit neuen Telefonnummern, müssen wir auch noch ein paar Anpassungen mit unseren Kreditkarten durchführen und später natürlich noch mal Essen gehen.

Map

Jetlag und übermäßige Hitze, nicht gerade die besten Startbedingungen ... ! - Und ja, an den häufigen Verwesungsgestank müssen wir uns auch (erst wieder) gewöhnen!

02. Februar 2024

Spirit of Tasmania

Heute starten wir nach Tasmanien. Um Melbourne zu verlassen, nehmen wir bis Portarlington die Port Phillip Ferry. Die Anreise von unserem Hotel bis zum Fähranleger sollte ganz entspannt entlang des Yarra Rivers gehen. Leider biegt Brigitte falsch ab und landet im echten Großstadtdschungel. Gut, dass Australier sehr rücksichtsvoll sind, so erreichen wir die Fähre pünktlich. Von Portarlington bis Geelong benutzen wir sowohl Straßen als auch Fahrradwege. Unterwegs entdecken wir ein schönes Gartenlokal, welches wir zu einem späten Frühstück nutzen. Wir sind viel zu früh am Fähranleger, was uns aber egal ist, Hauptsache raus aus der Sonne. Wir relaxen, gönnen uns jeder noch eine Chicken-Sandwich, von dessen Fleischmenge eine Großfamilie satt geworden wäre und warten auf das Boarding, welches um 19:00 Uhr beginnen soll. Als es in der Wartehalle unruhig wird, gehen auch wir raus, und stellen uns zusammen mit den Autos und Motorrädern an. Werden aber kurze Zeit später darauf Aufmerksam gemacht, dass wir mit den Fuß-Passagieren zusammen an Board gehen. Auch die Räder sollen wir in die Wartehalle mitbringen – trotz Verbotszeichen an der Eingangstür. Wir werden befragt, ob wir verbotene Dinge, wie frisches Obst oder Waffen dabeihaben. Brigitte meldet noch die beiden Gaskartuschen an, welche dann separat reisen und schon dürfen wir boarden.

03. Februar 2024

Auch Brigitte hat dank mehrerer Reisetabletten den teilweise heftigen Seegang gut überstanden. Bei der Einreise werden wir nochmal nach verbotenen Lebensmitteln befragt und zielsicher darf Brigitte die einzigen beiden Taschen, in denen sich Lebensmittel befinden, öffnen. Aber alles gut! Jetzt machen wir uns auf die Suche nach unseren Gaskartuschen. Wir fragen uns durch und werden auch fündig. Dann in Devenport noch einkaufen und wir starten unsere Tasmanien-Rundfahrt. Wir wollen einer vom Bicycle Network Tasmania empfohlenen Route in zwei Tagen nach Launceston folgen. Der Weg beginnt sehr schön auf ruhiger Nebenstraße, führt durch Latrobe und kurz danach auf eine „Gravelroad“. Dann eine erste Schranke, mit dem Hinweis Durchgang verboten. Wir ignorieren das Schild und fahren – bzw. schieben – auf der jetzt auch wesentlich schlechteren Straße weiter. Wenige 100 Meter vor dem Ende der Schotterstrecke dann ein zwei Meter hohes abgesperrtes Tor, welches auch nicht umgangen werden kann. Wir geben auf und fahren zurück nach Latrobe. Wir entscheiden uns noch bis Port Sorell auf den dortigen Campingplatz zu fahren.

Beim Nachlesen der Etappen-Beschreibung haben wir dann den Hinweis gefunden, dass es mehrere geschlossene Tore gibt und man sein Fahrrad darüber heben können muss. Nun ja … .

04. Februar 2024

Morgens haben wir im Zelt noch eine Strecke über Nebenstraßen Richtung Launceston geplant. Da wir auf Campingplätze (Warmduscher) übernachten wollen, stehen uns rund 70 Kilometer und knapp 900 Höhenmeter bevor. Als wir starten, brennt die Sonne bereits auf unsere untrainierten Körper herab. Also erstmal Sonnencreme – Lichtschutzfaktor 50 – auftragen und los. Wir quälen uns ziemlich, schieben auch das eine oder andere Mal. Nach etwas mehr als 30 km bei fast 600 hm erreichen wir Frankford, was sich aber auch nur als langgezogene Siedlung – Abstand der Häuser mindestens 500 m – herausstellt. Als wir nur noch schleichen – die Sonne brennt gnadenlos – steht auf der anderen Straßenseite ein Schild: Café geöffnet. Nach Kaltgetränken und Kaffee sind wir bereit die Fahrt fortzusetzen. Es geht tatsächlich erstmals abwärts und auch die nächsten Hügel schaffen wir. Dann Zieleinfahrt nach Legana, wir finden den Campingplatz und dürfen auch bleiben.

05. Februar 2024

Wir sind jetzt an der A7 (West Tamar Highway) und dieser führt direkt nach Launceston. Aber gibt es Nebenstraßen? Brigitte sieht, dass sie einen Track heruntergeladen hatte, welcher über die A7 führt. Also versuchen wir es! Wir haben für die ersten Kilometer einen passablen Seitenstreifen und die meisten Autofahrer wechseln die Spur beim Überholen. Dann folgen wir Fahrrad-/Wanderwegen in das Zentrum. Jetzt noch über Nebenstraßen zum einzigen Campingplatz. Wir sind um 11:30 Uhr da, fragen, ob es einen freien Platz für zwei Tage gibt. Wir dürfen uns den Platz aussuchen. Allerdings gibt es zwei Probleme. Die Plätze sind für Wohnwagen bzw. Wohnmobile ausgelegt, d. h. breiter Schotterbereich und schmale Rasenfläche. Zweitens liegt der Platz an der Hauptverkehrsstraße. Egal – wir fahren nicht weiter, sondern werden hier zwei Nächte bleiben. Wir bauen auf, duschen und folgen dem Schatten des Baumes an unserer Platzgrenze. Mühsam raffen wir uns zum Einkaufen auf.

06. Februar 2024

Heute ist Stadtbesichtigung angesagt. Wir laufen ins Zentrum und lassen uns im Visitor Center beraten. Als Ergebnis machen wir einen Stadtrundgang, kehren an der Uferpromenade auf einen Kaffee ein und folgen dem Zig Zag Way zur Cataract Gorge. Der wird zwar als schwierig beworben soll dies aber nicht sein – nur ein Kilometer und ein paar Stufen. Dort angekommen erfreuen wir uns an dem schönen Ausblick und hängen noch eine kleine Runde dran – Swimmingpool; Bassin; Sessellift über das Bassin und Hängebrücke. Dann zieht es uns zum Entspannen auf den Campingplatz.

07. Februar 2024

Heute gibt es eine kurze Etappe bis Lilydale Falls, allerdings mit einigen Höhenmetern. Wir kommen über Fahrradwege gut aus Launceston heraus und sind bald auf Nebenstraßen durch landwirtschaftlich geprägtes Gelände unterwegs. Am frühen Nachmittag sind wir in Lilydale und kaufen im gut sortierten örtlichen Supermarkt noch einige Leckereien für ein kaltes Abendbrot ein. Uns zieht es weiter, da wir heute zum ersten Mal auf einem freien Campingplatz übernachten wollen. Dort gibt es Toiletten ein Barbecue und Wasser. Während für motorisierte Camper Parkbuchten vorhanden sind, beschließen wir, dass wir mit unserem Zelt im Picknick-Bereich stehen dürfen. In der Nähe gibt es zwei idyllische kleine Wasserfälle, wir sind aber vor allem von der großartigen Natur beeindruckt. Kleines Manko für uns, es gibt kein Abwaschbecken und das Wasser ist kein Trinkwasser. Das erste Problem lös wie wird das Wetteren wir rustikal, das Wasser filtern wir. Ach so, auch dieser Platz liegt dicht an einer stark befahrenen Straße.

08. Februar 2024

Arno liest im Plan 71 km und rund 1000 Höhenmeter. Er legt ein Veto ein und besteht darauf, dass Brigitte die Strecke teilt. Gut, dass es bei ca. der Hälfte der Strecke sowohl einen Campingplatz als auch einen Supermarkt gibt. Direkt nach unserer Übernachtungsstelle geht es 150 m aufwärts. Es geht genauso hügelig weiter, obwohl wir nie die 250 m über Meereshöhe überschreiten und es ist immer noch sehr warm hier. Nach knapp 39 km und knapp 700 Höhenmetern erreichen wir Scottsdale. Erstmal ein kaltes Getränk und was dieDollarscheine in ein Dollarmünzen wechseln! Auf zum Campingplatz. Dieser hat Trinkwasser, Toiletten, Münzduschen und eine Donationbox. Wir tun uns etwas schwer mit der Platzwahl – gerade Liege was diefläche, Schatten und Nachbarn. Zeltaufbauen, Duschen und Einkaufen. Mittlerweile ist es später Nachmittag, die Cafés haben zu und die Pubs noch nicht offen. Wir kaufen ein und achten darauf, dass wir nur unter fließendem, kaltem Wasser abwaschen können, aber immerhin über einem Grauwasserablauf. Es wir abends in der Nachbarschaft erstaunlich viel getrunken. Aber es bleibt friedlich. Haben wir schon gesagt, dass der Platz an einer Durchgangsstraße liegt?

09. Februar 2024

Mindestens bis Branxholm soll es heute gehen. Dazu können wir dem North East Rail Trail bis zur höchsten Stelle – Billycock Hill – folgen. Dieser ist auch wirklich schön. Zwischen Farnen und Baumriesen folgen wir der aufgelassenen Eisenbahnstrecke und informieren uns ganz nebenbei noch zur Eisenbahngeschichte in diesem Gebiet. Auch die Steigungen sind schön gleichmäßig und gut zu fahren. Allerdings nur, bis fast an der höchsten Stelle ein Absperrband die Weiterfahrt wegen Baumfällarbeiten verhindert. Zuvor hatten wir noch einen Wegweiser Richtung Tasman Highway gesehen. Also zurück bis zu dieser Stelle und auf übler Schotterstrecke 150 Höhenmeter und drei Kilometer hinab zur Hauptstraße. Als Belohnung folgte dann der Anstieg zum höchsten Punkt. Bei uns war die Luft draußen und wir schieben frustriert nach oben. Also machen wir tatsächlich in Branxholm Schluss für heute. Wieder ein freier Campingplatz mit Trinkwasser, Duschen und Toiletten. Wir bauen auf und suchen das nächste Café – schließlich sind wir ja direkt im Zentrum. Oh nein, dass einzige Café hat freitags Ruhetag und der örtliche Pub ist nicht Brigittes Welt. Okay dann gehen wir Schwimmen – das örtliche Freibad grenzt an den Campingplatz und ist auch noch umsonst.

10. Februar 2024

Jetzt sind wir in einer waldreichen Gegend und die Natur ist sehr beeindruckend. Nach acht Kilometern sind wir bereits in Derby, der Mountainbike Metropole schlechthin. Wir nutzen diesen Umstand und nehmen ein zweites Frühstück ein. Langsam gefällt uns Tasmanien immer besser. Nach knapp 600 Höhenmetern bei keinen 30 Kilometern haben wir Weldborough Hotelund Pub erreicht. Hier bleiben wir. Dieser Platz bietet Duschen, Toiletten und gute Musik die aus dem Pub über den Platz schallt. Leider haben wir übersehen, dass es kein Trinkwasser gibt – Tankwater only. Aber es gibt ja den Pub. Also kaufen wir dort das Wasser für unseren Frühstückstee und wir werden heute Essen gehen. Danach leiden unsere Mägen, da sie mit diesen Mengen an Nahrung seit Tagen nicht mehr konfrontiert wurden. Mit dem Dunkelwerden tritt Ruhe ein, auch die Musikanlage ist abgeschaltet.

Dies ist jetzt unser vierter freier Campingplatz. Wir benutzen eine App um zu sehen ob wir mit unserm Zelt dort stehen können und ob es Toiletten gibt. Meist gibt es eine Donationbox und für uns überraschend sehr saubere Sanitäranlagen, welche offensichtlich einmal pro Tag gereinigt werden.

11. Februar 2024

Heute ist es bedeckt, da fährt es sich selbst bergauf doch wesentlich entspannter. Kurz nach dem Start lockt bereits der Weldborough Pass Rainforest Walk. 15 Minuten und was für eine Natur! Wir sehen Baumfarne und Myrte Buchen, deren Umfang wirklich beeindruckend ist. Nach wenigen Kilometern verlassen wir den direkten Highway nach St. Helens und biegen in eine Schotterstraße ein. Wir werden belohnt. Die Straße lässt sich recht gut fahren, dafür gibt es wenig Autoverkehr. Bei einer Pause in Lottah sehen wir sogar einen …. . Dann hat uns der Asphalt wieder und kurz danach auch der Highway nach St. Helens.

Wir checken beim Big4 ein und entscheiden uns für eine powered Site, da diese recht eben sind und wir auf Grass stehen können. Die unpowered Sites sind ziemlich schräg und staubig. Arno fragt unsere Nachbarn wie Verlängerungskabel auf Englisch heißt und bekommt von ihm eines zur Benutzung überlassen. Wow – Australier sind wirklich ein spezieller Menschenschlag. Wahnsinnig freundlich und sehr hilfsbereit. Schade dass unser Englisch so schlecht ist.

12. Februar 2024

Auch uns lockt die Bay of Fire. Die nette Dame aus dem Visitor Center rät uns nur bis Binalong Bay zu fahren, also dem Anfang der Bay of Fire. Es wäre nämlich mit erheblichem Rückreiseverkehr zu rechnen und wir würden auch so alles sehen, was die Bay of Fire ausmacht. Also machen wir uns fertig und vergessen auch nicht die Badesachen einzupacken. Die 11 km bis Binalong sind wie immer wellig und die Hitze – es werden heute über 30° erwartet – macht die Fahrt nicht leichter. Auch ist die Strecke nicht wirklich schön. Eigentlich sind wir ziemlich enttäuscht von der Fahrt. Doch als wir Binalong erreichen, ändert sich das schlagartig. - Nach einem ewig langen weißen Sandstrand tauchen kleine Buchten begrenzt von Granitblöcken auf, welche von orangenfarbenen Flechten überzogen sind. Wir genießen den Ausblick und lassen uns nicht nehmen an eine dieser Buchten abzusteigen und uns im klaren Wasser abzukühlen. Wer jetzt aber glaubt, dass es hier im Ort ein Restaurant neben dem anderen gibt, der irrt sich. In diesem verschlafenen Nest gibt es zwar jede Menge Ferienhäuser, aber kein Geschäft und nur der örtliche Bootstourenanbieter bietet nebenher Kaffee und Eis an. Wir lassen uns fallen und genießen …!

13. Februar 2024

Auch heute sollen es wieder über 30° C warm werden. Arno würde lieber einen Pausentag machen, Brigitte weiterfahren. Wir einigen uns, statt nach Bicheno, nur bis zum einzigen für uns möglichen Campingplatz an den Chain of Lagoons zu fahren. Nachteil es gibt nur Toiletten, konkret ein Plumpsklo, aber absolut kein Trinkwasser. Die letzte Möglichkeit vor Bicheno einzukaufen ist in Scamander. Wir füllen unsere Getränkevorräte auf, unter anderem zusätzlich mit sechs Liter Wasser. Am Ortsausgang gibt es noch ein schönes Cafe mit wunderbarer Aussicht auf das Meer. Logisch, dass wir da rein müssen! Dann machen wir uns auf den Weg, um die restliche Kilometer hinter uns zu bringen. Wir erreichen den Natur-Zeltplatz und suchen einen schattigen Platz, um unser Zelt aufzubauen. Die wirklich attraktiven Plätz mit Meerblick  liegen in der prallen Sonne. Wir einigen uns auf einen eher schattigen Platz und bauen auf. Jetzt wäre baden gehen keine schlechte Idee. Wir suchen den Zugang zu der Lagune und werden fündig. Diese ist direkt dem Meer vorgelagert, flach und gut zum Abkühlen geeignet. Der Himmel zieht merklich zu, es ist zwar erst für heut Nacht Sturm angesagt, aber es bläst jetzt schon ganz schön. – Kaum sind wir zurück am Zelt, geht kurze Zeit später ein heftiges Gewitter nieder, gepaart mit kräftigen Sturmböen. Die bring etwas Abkühlung und nimmt den Staub aus der Luft. Den haben wir dafür jetzt aber im und vor allen Dingen am Zelt. Wir kochen und gehen früh schlafen. Nachts tobt dann noch der angekündigte Sturm. Die erste Zerreißprobe für unser neues Zelt. – Probe bestanden, aber jetzt mit schwarzer Staubschicht "verziert"…

14. Februar 2024

Wir werden heute bis zum Freycinet Nationalpark fahren. Es ist zum Glück momentan nicht mehr so heiß. Wir fahren seit St. Helens direkt an der Ostküste an sparkling white and turquoise blue deserted beaches entlang. Zwischen trockenem Weideland liegen immer wieder Weinberge. Einziger Nachteil ist, dass dies auch alle anderen Touristen wissen, auch die mit den Autos. Und die Straße ist leider sehr schmal ☹ Wir füllen in Bicheno unsere Getränkevorräte auf und kehren in der örtlichen Bäckerei ein. In den Bäckereien werden neben Brot und süßen Teilchen vor allem herzhaft gefüllte Pasteten verkauft. Wir testen und lecker … ! - Nach zehn weiteren Kilometern verlassen wir die A3 und biegen zum Nationalpark ab. Schließlich erreichen wir in Cooles Bay den regulären Campingplatz. Es gibt auch Plätze im Nationalpark, aber wir wollen etwas mehr Komfort, eine Waschmaschine und vor allen Dingen eine Dusche! Die Übernachtung an der Chain of Lagoons hat deutliche Spuren in Form einer schwarzen Staubschicht an uns und unserem Zelt hinterlassen. Nach dem Duschen und mit sauberen Sachen geht es uns wesentlich besser!

15. Februar 2024

Pausentag und Sightseeing. - Seit Tagen habe ich heftige Schmerzen im linken Knie. Das Radfahren ist zwar noch möglich, aber jeder Schritt wird zur Qual! Hoffen wir mal, dass sich das bald bessert!

Trotzdem wollen wir zur Wineglass Bay. Die sympathische Frau an der Campingplatz-Rezeption hat uns den Fuß- und Radweg bis zum Startpunkt der Wanderung empfohlen –„ too many caravan drivers, who don´t know, how to drive“. Der empfohlene Weg ist zwar superschön, aber eher eine Mountainbike Strecke als ein Fahrradweg. Weswegen wir dann doch auf die Straße wechseln.

Am Ausgangspunkt der Wanderung einigen wir uns, dass Arno nur bis hoch zum Aussichtspunkt geht und Brigitte auch noch bis runter zum Strand. Treffpunkt dann später wieder bei  den Rädern. Was sollen wir sagen, der erste Teil bis zum Lookout ist eine großartige Wanderung und die Aussicht auf die Wineglass Bay wirklich jede Mühe wert. Der Weg runter in die Bay ist durch die vielen Stufen gut zu gehen aber ein sehr lohnendes Ziel. Wenn das Wetter passt, ist baden in der Bay ein Traum. Ein Ausflug den man nur empfehlen kann! Wer allerdings Einsamkeit erwartet ist hier fehl am Platz.

16. Februar 2024

Theoretisch eine kurze Etappe, wenn es eine Fähre oder ähnliches von Swanwick zum 9 Mile Beach geben würde, gibt es aber leider nicht. Also 30 km zurück auf bekannter Strecke, bis wir wieder auf die A3 stoßen. Immerhin gibt es dort eine Belohnung, nämlich The Pondering Frog Cafe. Und unterwegs auf einen Cappuccino und etwas zum Essen einzukehren ist unser! Arno trinkt zwar zurzeit zum Frühstück Tee, da ihm der australische Kaffee nicht schmeckt, aber als Cappuccino (mit viel Zucker) ist er dann doch genießbar. Jetzt noch die restlichen Kilometer bis Swansea, vorbei an Weinbergen, verdorrtem Weideland und super Ausblicken auf den Ozean. In Swansea selbst kommen wir auf einem Backpacker Zeltplatz unter. Der örtliche Campingplatz nimmt nämlich keine Zelte! Der Platz ist zwar preiswert, das ist aber schon das einzig Positive! Die Duschen und Toiletten bräuchten dringend eine gründliche Reinigung, immerhin gibt es eine kleine Außenküche, in der man seinen Abwasch erledigen kann. Das Publikum auf dem Platz ist heute sehr gemischt und lebhaft, was wohl auch mit an dem nahen Bottle-Shop liegt. - Swansea selbst ist ein kleiner Ferienort am Meer.

17. Februar 2024

Weiter geht es heute bis Triabunna. Wir fahren nun seit St. Helens auf der A3. Und ja die Aussicht auf das Meer und die Sandstrände ist genial und es ist auch um einiges flacher als auf den vorigen Etappen. Allerdings nervt der Autoverkehr ziemlich. Zu allem Unglück hat dann dass einzige Café auf der Etappe heute auch noch zu.

Angekommen suchen wir das Visitor Center auf und besorgen uns für morgen teure Tages-Fährtickets nach Maria Island. Auf eine Übernachtung dort verzichten wir, auch wenn diese mit der Aussicht auf Wombats, Wallabys und Tasmanische Teufel beworben wird. - Im Prinzip darf jeder Übernachtungspassagier zwei große und ein kleines Gepäckstück mitnehmen. Jedes weitere kostet 10 $ (rd. sechs Euro). Wir haben aber ohne Lenkertaschen schon neun Gepäckstücke und das Fahrrad kostet pro Rad 15,5 $. Hinzu käme die Gaskartusche mit nochmal 10 $. Und schließlich das  Übernachtungs-Fährticket 64 $. Da sind wir raus, zumal dort die Dusche erst ab 2025 wieder funktionieren soll! Also mieten wir uns für zwei Nächte auf dem örtlichen Campingplatz ein, freuen uns auf die morgige Tagestour. - Der Ort selbst besteht eigentlich nur aus einem Supermarkt, einem Hotel und am Wasser ein Fish and Chips Stand. Nicht zu vergessen sind mehrere Donation-Campgrounds. Diese liegen alle in der prallen Sonne. Wasserhähne und Toiletten – von der Gemeinde eingerichtet – finden sich in der Umgebung.

18. Februar 2024

Painted Cliffs

Wir haben die 10 Uhr Fähre gebucht und müssen dafür um 9:30 Uhr unsere Boarding-Pässe abholen. Die Nationalpark-Tickets wurden bereits gestern kontrolliert. Die Nachfrage ergab, dass heute um 11:15 Uhr Ebbe ist. Die Painted Cliffs lassen sich nämlich nur zwei Stunden vor bzw. nach Ebbe besuchen. Also machen wir uns als erstes auf den Weg dorthin. Wie sind wirklich beeindruckt welches Farbenspiel hier die Kombination aus Wind und Wellen an Sandstein hat entstehen lassen. Der Hin- und Rückweg führt über den Hopground Beach. Da wieder Temperaturen um die 30°C, herrschen, gehen wir schwimmen. Selbst Arno lässt es sich nehmen im kristallklaren, und gar nicht kaltem Wasser zu schwimmen. Zum Abschluss erkunden wir noch die Darlington Probation Station (Bewährungsstation), welche eine wichtige Rolle in der Geschichte Tasmaniens als Sträflingskolonie spielte. Dann war es auch schon Zeit Maria Island wieder zu verlassen.

19. Februar 2024

Farm-Camping

Grusel-Etappe, um dem Highway und den vielen Autos zu entgehen, wählen wir heute eine Forestry-Road. In Orford besorgen wir noch Getränke und Lebensmittel, um dann auf die nicht asphaltierte Strasse abzubiegen. Die ersten Kilometer lassen sich noch gut fahren. Doch dann kommt der Hügel, welcher diesmal echt steil ist. Wir können ihn nicht fahren und schieben mühsam unsere Räder auf 300 m über Seehöhe. Puh geschafft! Leider nein. Es geht hügelig weiter, bis es endlich ziemlich rasant nach Beam Creek abwärts geht. Als wir unser Ziel erreichen stehen zwar nur 46 km auf dem Garmin aber 950 Höhenmeter. Auf dem Farmcamping gibt es Toiletten und Trinkwasser, sowie die Bitte mit dem Wasser äußerst sparsam umzugehen, da der Regenwasserspeicher fast leer ist und kein Regen in Sicht. Also genießen wir die Aussicht und gehen erschöpft früh schlafen.

20. Februar 2024

Nach anstrengender Etappe mit Einkehr in einer Schokoladenfabrik erreichen wir endlich Port Arthur. Aber sorry, es gibt keinen freien Zeltplatz mehr. - Lange Gesichter! - Dann die rettende Idee der Dame im Office, ihr könnt doch im Bunkhouse schlafen. Nun gut, ein Achtbett-Zimmer und schon einige Betten belegt. Wir reservieren uns ein Stockbett in der Nähe des Fensters und harren der Dinge, die da kommen werden. Aber dann erst einmal unter die Dusche, was ja gestern beim Farm-Camping nicht möglich war. - Jetzt meldet sich der (leider nicht so) kleine Hunger, also ab quer durch den Wald, dann entlang des Strandes zum Store, wo wir kurz vor 20:00 Uhr rasch noch zwei Hamburger ergattern. Dann zurück zum Bunkhouse. Letzteres ist inzwischen gut und vor allen Dingen international belebt. - Wir verkriechen uns ins Bett und harren der Dinge, die da kommen werden ...

21. Februar 2024

Die Nacht war gar nicht so schlimm, wie befürchtet. Eher so, wie im vollbelegten Lager unserer DAV Hütten. Und wenn sowieso schon jemand schnarcht, weshalb soll man ihm da nicht Gesellschaft leisten ;-)

Wir werden zwei weiter Tage hier bleiben, denn jetzt ist auch ein Zeltplatz verfügbar. - Also räumen wir unser "Lager" und bauen unser Zelt auf. Der Campingplatz an sich ist recht komfortabel und mit guten (und sauberen) Facilities ausgestattet. - Zeit für Sightseeing. Nach Maria Island besichtigen wir heute Port Arthur Historic Site, eine ehemalige Strafkolonie und heute Weltkulturerbe. Tatsächlich ein Museum, bei welchem die hohen Eintrittspreise mehr als gerechtfertigt sind.

Giant dolerite sea columns

22. Februar 2024

 

23. Februar 2024

 

24. Februar 2024

Eine an sich ruhige Nacht, aber dennoch haben wir beide schlecht geschlafen! - Raus aus dem Schlafsack und fertiggemacht. - Inzwischen alles (wieder) Routine! - Um 09:30 Uhr sitzen wir auf den Rädern und müssen erst mal wieder zurück auf dem Schotterweg, den wir ja schon von gestern kennen. Nach zwei Kilometern ein Engpass an einer Brücke, an welcher wir eigentlich Vorrang haben. Das kümmert aber einen entgegen kommenden Pickup Fahrer wenig, so dass Arno versucht nach links auszuweichen. Viel zu spät merkt er, dass es hier eine relativ hohe Schotterböschung gibt. Das Vorderrad rutscht weg und er macht einen mehr oder weniger eleganten Abgang über den Lenker. Ein paar Kratzer und einige geprellte Rippen, aber das hat den Sportsfreund, der den Pickup fuhr, überhaupt nicht interessiert. Er fuhr einfach weiter ..

Wir setzen die Fahrt fort, zunächst noch auf einer untergeordneten Straße, dann aber (leider) auf einer A-Straße (Highway) mit sehr starkem Verkehr und einem 60 cm Randstreifen. Also höchste Konzentration beim Fahren und möglichst den dicht vorbei rauschenden Verkehr ignorieren, was natürlich nicht klappt.

 

 

Weitere Aktualisierung und natürlich BILDER demnächst!

 

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