international - Trekking

Tannheimer Tal, Österreich (Tirol)

15. Juli - 31. Juli 2010 Das Tannheimer Tal in Österreich (Tirol) ist für uns noch ein total weißer Fleck auf der Landkarte. Das wollen wir ändern ...

Vom Comfort-Campingplatz Grän aus werden wir das Tal, vor allem aber die umliegenden Berge für uns neu entdecken. - Auch werden wir hier in der Zeit - konkret vom 26. Juli - 30. Juli - wieder eine Genusstouren-Woche anbieten..

15. Juli 2010

Anreise per Bahn (wg. der Mitnahme der Fahrräder „nur“ IC und mehrfaches Umsteigen. Die Bahnfahrt an sich war sehr entspannend (1. Klasse). Von Pfronten/Ried bis Grän dann per Taxe. Rasch das Zelt aufgebaut und noch Essen gewesen.

16. Juli 2010

Erst mal ein Abstecher zur Touristeninformation, u. a. um das sehr empfehlenswerte Booklet „Die schönsten Rennradtouren Rund ums Tannheimer Tal“, herausgegeben vom Tourismusverband Tannheimer Tal – eine Loseblattsammlung mit insgesamt 22 Tourenvorschlägen – zu kaufen.

Zum Einradeln sind wir dann die Tour 1 (Gaichtpassrunde) gefahren. 57km; 359 Hm. Zur Belohnung gab es selbstgebratene Nackenkoteletts.

17. Juli 2010

Heute sollte es die Tour 2 (Engetalrunde) sein. Mit 51, 2 km zwar nicht sonderlich lang, aber immerhin schon mit 370 Hm eine winzige Steigerung gegenüber gestern.

 

18. Juli 2010

Die Sonne verspricht (mal wieder) ihr Bestes zu geben. Dennoch beschließen wir die Tour 18 (Stanzach-Hinterhornbach) unter die Pedale zu nehmen. 73, 6 km Länge und gut 500 Hm ließen uns ganz schön ins Schwitzen kommen ….

19. Juli 2010

Schon wieder heiß! Aber uns hat der Ehrgeiz gepackt. Mit der Tour 21 (Königssträssle) hatten wir uns eine echte Herausforderung heraus gesucht. Etwa 75 km bei 870 Hm wollten erst mal gefahren sein. Besonders der Pass hinter Bad Hindelang trieb die Schweißperlen nicht nur auf die Stirn!

20. Juli 2010

Ein Klassiker (für uns), wir wollten die Königsschlösser sehen. Dafür handelten wir uns mit der Tour 22 (Auf König Ludwigs Spuren) aber jede Menge Stress ein. Allein der Anstieg (max. 14 %) zur Ruine Falkenstein hätte für ein gutes Abendessen als Belohnung gereicht. Insgesamt kurbelten wir rd.76 km bei etwa 1.000 Hm!!!

21. Juli 2010

Wir machen Pause :-)

22. Juli 2010

Wandern ist angesagt! Schließlich wollen wir in diesem Urlaub nicht nur Rad fahren, sondern auch die Bergwelt per Pedes erkunden (und die Genusstouren-Woche vorbereiten).

Vom Zeltplatz aus „erstürmen“ wir die Bad Kissinger Hütte zunächst links liegen lassend, den Aggenstein (1.987m), um dann beim Abstieg aber einzukehren.

Weiter ging’s dann entlang dem Tannheimer Höhenweg bis zum Füssener Jöchel und von hier aus mit der Seilbahn abwärts nach Grän.

Gut 1.100 Meter im Aufstieg, etwa 12 km in 4,5 Std gelaufen.

23. Juli 2010

Es hat die ganze Nacht geregnet und es regnet immer noch. Unseren trotzigen Versuch, dennoch `ne Runde Rad zu fahren, mussten wir nach 20 km völlig durchnässt abbrechen.

Jetzt liegen wir mal wieder im Zelt, lauschen dem Prasseln des Regens auf`s Zeltdach und studieren die Landkarte, um mögliche Touren zu planen. Es könnte ja evtl. doch noch mal aufhören zu regnen!?

24. Juli 2010

Es hat leider nicht aufgehört! - Langsam wird`s etwas ungemütlich (und auch kälter). Wir unternehmen trotzdem `ne kurze Regenwanderung zum Adlereck. Danach einkaufen und zurück zum Platz. Am späten Nachmittag kurze Aufheiterungen. - Die Prognose ist allerdings düster ...

25. Juli 2010

Wandertag. Unser Ziel heißt "Einstein", ein 1.866m hoher Gipfel "neben" unserem Zeltplatz. - Wir gönnen uns eine Überschreitung, steigen von Tannheim-Berg aus auf und landen schließlich - ca. 900 Hm und 5 Std Gehzeit - an der Seealpe.

Am Abend begrüßen wir die komplette Genusstourengruppe (einschließlich Gäste) in der Burgschenke.

26. Juli 2010

Erster Genusstouren-Gruppentag. Insgesamt acht Personen trafen sich mehr oder weniger pünktlich bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen gegen 9:30 Uhr an der Talstation Füssener Joch Lifts. – Wenig später – nach etwa 10 Minuten Auffahrt – starteten wir vom Füssener Jöchel (1.821m) aus zunächst talwärts über Weidenhänge, bis wir nach etwa 250 Metern im Abstieg rechts abbogen, um nun stetig steigend über kleine Kehren zur Vilser Scharte (1.817m) auf zusteigen. Vor uns lag jetzt der direkte Weg auf die Große Schlicke (2.059m).

Nach angemessener Gipfelrast ging es wieder zurück zur Vilser Scharte und von hier aus auf direktem Weg über das Raintalerjoch zur Bergstation des Füssener Joch Lifts. Wir waren in knapp vier Stunden etwa 650m gestiegen und hatten dabei ca. 7,5 km zurück gelegt.

Nach ausgiebiger Einkehr ging es mit dem Lift wieder runter. – Wir verabredeten uns zum Abendessen im Hotel Bergblick.

27. Juli 2010

Es hat die ganze Nacht geregnet. Der Regen hält auch tagsüber an. Zwangsläufig müssen wir alle geplanten Aktivitäten abblasen …!

Den Vormittag verbringen wir im Zelt. Am Nachmittag ist es dann (vorerst?) mal vorbei mit Niederschlag. Wir haben Lust noch `ne Runde Rad zu fahren. Ziel Bad Hindelang und zurück. Der Pass vor, bzw. hinter Hindelang macht einfach Spass. 350 Hm mit sehr vielen Kurven. – Wieder zurück am Zeltplatz, bereiten wir uns ein deftiges Abendessen.

28. Juli 2010

Zwar war der Himmel bedeckt und das Thermometer zeigte nicht viel mehr als 10 °C an, aber es regnete wenigstens nicht. Folglich standen Martina, Claudia, Brigitte, Hartmut, Heint, Dieter, Bodo und ich pünktlich an der Talstation der Tannheimer Bergbahn, um mit dieser eine Bergfahrt zum Tannheimer Neunerköpfle zu machen. D. h., die letzten paar Höhemeter biss zum Gipfelkreuz mussten wir dann doch laufen.

Wir wanderten von hier aus weiter auf der sog. „Drei-Seen-Tour“ – angeblich Österreichs beliebtester Wandertour – zur Landsberger Hütte. Nach ausgibiger Einkehr stiegen wir dann bei leichtem Regen ab zum Vilsalpsee. Ab hier per Bus wieder nach Hause, Es ist wirklich eine beeindruckende Tour mit „nur“ knapp 500 Hm und einer Länge so um die 12 km.

29. Juli 2010

Text fast identisch wie am 27. Juli: "Es hat die ganze Nacht geregnet. Der Regen hält auch tagsüber an. Zwangsläufig müssen wir alle geplanten Aktivitäten abblasen …!

Den Vormittag verbringen wir im Zelt. Am Nachmittag ist es dann (vorerst?) mal vorbei mit Niederschlag. Wir haben Lust noch `ne Runde Rad zu fahren. Ziel Bad Hindelang und zurück. Der Pass vor, bzw. hinter Hindelang macht einfach Spass. 350 Hm mit sehr vielen Kurven. – Wieder zurück am Zeltplatz, ... " lädt uns Heinz zum Abendessen ein.

30. Juli 2010

Das Wetter ist zwar noch immer nicht so toll, aber wir brechen trotzdem auf! - Leider fehlt Martina, Brigitte macht sich auf die Suche

Wie schon am 22. Juli getestet, soll`s heute mit der Gruppe auf den Aggenstein gehen. - Es geht züdig aufwärts. Wieder lassen wir die Bad Kissinger Hütte zunächst links liegen und "klettern" erst mal auf den Aggenstein (1.987m). Es ist immer noch stark bewölkt, so dass die Sicht gleich Null ist. Vorsichtig machen wir uns an den Abstieg zur Hütte, um jetzt endlich einzukehren. Martina und Brigitte sind ainzwischen auch eingetroffen.

Weiter ging’s dann wieder entlang dem Tannheimer Höhenweg bis zum Füssener Jöchel und von hier aus mit der Seilbahn abwärts nach Grän. (gut 1.100 Meter im Aufstieg, etwa 12 km). Zum Abschied dann gemeinsames Abendessen.

31. Juli 2010

Letzter Urlaubstag. - Ganz große Klasse, endlich scheint nämlich wieder die Sonne!!

Egal, wir müssen uns auf die Heimreise vorbereiten, müssen anfangen zu packen. Ich statte der Fleischerei in Tannheim noch einen Abschiedsbesuch ab, natürlich nehme ich bei der Gelegenheit noch mal "Deftiges" zum Bruzzeln mit ;-)

Noch `ne letzte Runde mit dem Rad nach Bad Hindelang und der Urlaub ist so gut wie vorbei ...!

 

 

Arno & Brigitte