Berichte

Meine "bergsteigerischen" Kuriositäten

Datum Ereignis Anmerkung
05. Jul. 1996 Gemeinsam mit Nannette Jänicke (heute Kronthaler) „bestiegen“ wir – für eine Werbeveranstaltung – die 35m hohe Himalaya-Bahn auf dem Deutsch-Französischen Volksfest und seilten anschließend ab. Diverse Medien berichteten. Nanette: Meine Welt sind die Achterbahnen oder Der Berg ruft: Auf zur Achterbahn.
21. Mrz. 1997 Die Asbestsanierung und Renovierung des SFB-Fernsehzentrums ist abgeschlossen. Aus diesem Grund haben wir (damals noch Sektion Charlottenburg) die Reporter/Moderatoren Ulli Zelle und Klaus Strebe, sowie den Tatortkommissar Robinson Reichel aus 60m Höhe, also aus dem 13. Stock des SFB-Fernsehzentrums abgeseilt. Wir natürlich hinterher … (zur Probe allerdings auch vorweg). Abendschau-Reportage, div. Zeitungsartikel: Abendschau-Reporter Zelle seilt sich vom SFB ab; Tatort SFB: Kommisar Reichel seilte sich ab; SFB-Helden am dünnen Seil. Ich wurde als "Berliner des Tages" in die Abendschau eingeladen.
23. Sept. 2000 Die Lukas-Kirche in Steglitz feierte ein Kirchweihfest. Pfarrer Funk hatte sich zu diesem Anlass u. a. einen besonderen Gag einfallen lasse, er bat den AlpinClub Berlin den 57m hohen Kirchturm doch einmal für alpinistische Aktivitäten zu „missbrauchen“. Mich zu überreden ist ihm nicht sonderlich schwer gefallen. Brigitte, Marianne und Uwe habe ich dann meinerseits „bearbeitet“ und schon stand unserem Auftritt nichts mehr im Wege. Mehr als 20 mutige (oder übermütige) Steglitzer wollten es uns gleichtun. Wer dabei letztendlich mehr Angstschweiß abgesondert hat, die Hobbyalpinisten oder wir als die Verantwortlichen, kann im Nachhinein nicht mehr festgestellt werden, jedenfalls hab ich `ne Menge sehr blasser Nasen gesehen.....
07. Sept. 2001 Am Prenzlauer Berg zieht das künftige Kinder- und Jugend Kulturzentrum in die Kirche der Elias-Gemeinde. „Höhepunkt der Aktivitäten anlässlich des Tages des offenen Denkmals am Sonnabend: Mitglieder des AlpinClubs Berlin werden in einer spektakulären Aktion die Kirchenfassade erklimmen….". Andreas und ich, wir hatten viel Spass bei der Aktion. Viele Gäste, u. a. Wolfgang Thierse und natürlich wieder Presse.
20. Dez. 2001 Berlins Alpinisten retteten Spandaus Rathausfahne. – Ich hatte im KURIER gelesen, dass die Fahne auf der Spandauer Rathausspitze klemmt, die Reparatur 12.000 DM verschlingen würde, dem Bezirk aber die Mittel fehlen. So signalisierte ich Gratis-Hilfe. Wieder war Andreas der Hauptakteur, als wir am 23. Dezember in luftiger und eisiger Höhe die Umlenkrollen reparierten. Wohl mit die größte Medienpräsenz, die ich bisher erlebt hatte. Nur positive Berichterstattung. Spitzen-Klettertour; Berlins Alpinisten retteten Spandaus Rathausfahne; 2 Kletterer sparen Spandau 12.000 Mark; Bergsteiger erklimmen Rathausturm. Spandaus Bürgermeister Birkholz ludt Andreas und mich zum Kaffee ein.
15. Dez. 2005 2006 FIFA World Cup, geplante Eröffnungs-Gala Berlin. Wieder ist der ACB dabei. Im Rahmen dieser gepl. Eröffnungsfeier sollten möglicherweise Kletterinnen und Kletterer vom Dach des Olympiastadions in die Arena abseilen. – Robert und ich demonstrieren ein „Probe-Abseilen“. - Wir genossen faszinierende Ein- und Ausblicke vom und aus dem Olympiastadion-Dach. Die Gala wurde bekanntlich abgesagt.
Mrz. 2008 Ein Kirchturm, der bewegt! – Im Rahmen einer Benefizaktion zur Spendenaktion „Rette den Turm“ der Berliner Gedächtniskirche plant der ACB eine Beteiligung an einer spektakulären „Turm-Besteigungs-Aktion“. – Wieder mit Andreas haben wir schon mal das Terrain sondiert und gemeinsam mit Pfarrer Martin German den „hohlen Zahn“ bestiegen. - Weitere Infos Die Aktion hat am 31. Aug. 08 mit einem Dutzend Gästen (Gastgeber Dr. Eckhart von Hirschhausen), die ihre Teilnahme bei ebay ersteigert hatten, unter Regie vom AlpinClub Berlin erfolgreich stattgefunden. - Wir hatten viel Spass..

Hüttenpatenschaft

Klar, dass bei so einer großen Organisation wie dem Deutschen Alpenverein – mit mittlerweile mehr als 850.000 Mitgliedern – auch an sich selbstverständliche Dinge, wie etwa der Finanzausgleich zwischen Sektionen, die eine Hütte besitzen und Sek-tionen ohne Hüttenbesitz, grundsätzlich geregelt werden muss. Es wird dabei davon ausgegangen, dass Hütten Kosten verursachen, die in der Regel nicht durch den allgemeinen Hüttenbetrieb gedeckt werden, andererseits aber alle DAV-Mitglieder von den Vergünstigungen auf den Hütten profitieren. Also auch Mitglieder von Verei-nen ohne Hüttenbesitz, wie etwa die des AlpinClub Berlin.

Bergauf, bergab (mit) der Hochtourengruppe (HTG) der Sektion

Am Sonntag, den 10. September 1989 warteten neune bergwanderwütige Mit-glieder unseres Vereins (damals noch Sektion Charlottenburg) auf der Greizer Hütte auf das Eintreffen unseres damals einzigen Fachübungsleiters, um unter dessen kompetenter (An)Leitung auf eine einwöchige Hüttentour zu gehen.

Zugegeben, die Eingehphase war kurz. Am Donnerstag noch auf`s Kreuzeck, Freitag per Klettersteig auf die Alpspitze, Samstag relaxen und (fast) pünktlich am Sonntagmorgen um 04:00 Uhr in Hammersbach Start gen Zugspitze.

"Berichte" verfasse, bzw. schreibe ich - in unregelmäßigen Abständen - immer dann, wenn ich etwas Besonderes erlebt oder getan habe (manchmal auch, wenn mich der Redakteur von BERLIN ALPIN, magazin für bergsteiger dazu auffordert).

Dabei unterwerfe ich mich selbstdisziplinarisch nachfolgender Systematik:

Berichte

  • -> private Reiseberichte (Fahrrad, Berge, Trekking, etc.)
    • --> national
    • --> international
  • -> Veranstaltungen mit oder für den AlpinClub Berlin (ACB)
    • --> Sektionsfahrten
    • --> Genusstouren
    • --> Sonstige
  • -> Allgemeines
    • --> Verein
    • --> privat

Es ist m. E. immer wieder notwendig, sei es dienstlich, für den ACB oder auch privat, sich zu bestimmten Situationen (des Lebens) oder zu aktuellen Konstellationen/Anlässen zu positionieren, also eine Meinung zu haben und diese auch zu vertreten. Manchmal erlebt man aber einfach auch nur Dinge, die man nicht für sich (allein) behalten mag, aus welchem Grund auch immer, die man folglich "mitteilen" möchte, wem auch immer. Ich bin der Meinung, dass das Internet eine gute Möglichkeit bietet, sich so mitzuteilen, zu kommunizieren, zu diskutieren, letztlich also den Horizont zu erweitern und Kontakt zu bekommen/zu halten oder zu pflegen.

Arno