Berichte

Nach den gemachten „Hütten-Tour-Erfahrungen“ aus dem Jahr 2004 (vgl. Genusstour 2004, ganz unten "Gedanken danach"), war der Ansatz für die diesjährige Tour entsprechend modifiziert; soll heißen: kein Gletscher, kein Schnee, kein Eis! - Folglich weniger Gepäck und leichtere Rucksäcke. Dennoch wählten wir für die Hütten-Trekking-Tour (Stubaier Höhenweg) bewusst keine „Spazierwege“, sondern vorwiegend „schwarze“ Höhenwege. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Ausdauer und allgem. Belastbarkeit sollten die TeilnehmerInnen schon mitbringen.

Freitag, 30. Juli 2004, endlich sitzen wir im Speisewagen des Nachtzuges nach München und nehmen für etwa vier Wochen Abschied von Berlin, von Stress, von Job, von Terminen und vor allen Dingen auch Abschied vom AlpinClub Berlin, hier allerdings nur von der aufreibenden Tagesroutine; denn unser Reiseziel ist Stubai in Österreich, um u. a. zehn Mitgliedern unseres Vereins eine hoffentlich abwechslungsreiche zehntägige Hüttentour anzubieten.

 Am 09. Aug. 2003 bestiegen wir am Bhf. Zoologischer Garten den Intercity-Night nach München, stiegen dort am Morgen um in Richtung Innsbruck und hier schließlich in den Zug Richtung Imst. Ein freundlicher Taxifahrer bot uns und weiteren drei Ankömmlingen an, uns zu unserem Ziel (Mandarfen) zu fahren. Kurz nach Mittag waren wir schon dabei, unsere neue Ferienwohnung mit dem Nötigsten auszustatten. Danach ging`s mit der Seilbahn in Richtung Riffelsee (2.300m). Der erste Gipfel (Muttenkopf, 2.346m) war fällig. Anschließend gab`s Germknödel in der Riffelsee-Hütte.

Zugegeben, mein Anfang der 90iger Jahre, also im vergangenen Jahrtausend, für viel Geld erworbenes TREK Rennrad (5200, Carbonrahmen) ist - auch wegen häufigen Gebrauchs – etwas in die Jahre gekommen und technisch nicht mehr so ganz zuverlässig.

Sommerfest des ACB 2003

Wie schon in den zurückliegenden Jahren, nahmen wir den kalendarischen Sommeranfang, also den 21. Juni, zum Anlass, zu einem Sommerfest einzuladen. Die Vorbereitungen verliefen routiniert, die Getränke inklusive Zapfanlage wurden ebenso bestellt, wie Braten und Salate. Die Genehmigung beim Bezirksamt Wilmersdorf-Charlottenburg lag vor, leider (wie ich viel zu spät erfuhr) nicht die des Polizeipräsidenten in Berlin. Ein kleines, aber durchaus bewährtes Team tat alles, um unseren Mitgliedern und Gästen einen angenehmen Empfang bereiten zu können (dazu zählt beispielsweise auch das mehrfache Putzen der Geschäftsstelle, das Produzieren von Salaten und Bouletten etc., wie auch das Einkaufen in der Metro und die Beschaffung von Biertisch-Garnituren von unseren Freunden aus dem Jugendclub Schloßstrasse. Eine neue Attraktion sollte in diesem Jahr die Aufstellung unseres mobilen Kletterturms direkt vor unserer Geschäftsstelle sein, auch hierfür war alles vorbereitet.