Berichte

        An der Neiße

 

 

 

Herbstferien! - Erste Woche (01. Okt. - 06. Okt. 2019) leiten wir eine für den AlpinClub Berlin ausgeschriebene Fahrt ins Zittauer Gebirge (Kurort Jonsdorf) mit insgesamt 18 (!) Teilnehmer*innen. Wir haben nach dorthin vorsorglich die beladenen Trekkingräder mitgenommen, weil wir sofort im Anschluss - also noch am Sonntagmittag `ne private Fahrrad-Trekking-Tour entlang von Neiße und Oder anschließen wollen. Unser Plan geht auf.

Bei ziemlich kühlen Temperaturen, aber blauem Himmel starten wir Downhill vom Kurort Jonsdorf aus gen Neiße. Erst nach etwa 13 km müssen wir wirklich wieder treten. - Guter Start :-)

Herbstfahrt 2019 mit dem Trekkingbike von Jonsdorf nach Schwedt

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Unsere Etappen:

06. Oktober 2019 - Kurort Jonsdorf -> Kulturinsel Einsiedel (63 km, 240 Hm)

Nach dem gelungenen Start folgte allerdings etwas enttäuschend der Ersteindruck von dem von uns ausgewählten Campingplatz in der Umgebung von Görlitz. - Klar die Saison ist vorbei und die Anzahl der Campingtouristen - zumindest in dieser Gegend - doch sehr überschaubar. Aber die alte Industriebrache, die wir hier ziemlich verlassen vorfanden wirkte auf uns immerhin so abstoßend, dass wir es vorzogen, noch ein paar Kilometer dran zu hängen.

Nächstes Ziel der Freizeit- und Erlebnispark "Kulturinsel Einsiedel e. V." (Die geheime Welt von Turisede). Wir fragen von unterwegs telefonisch an und checken ein. Es ist fast dunkel, als wir endlich unser Ziel erreichen. Ein wahrlich gespenstischer Anblick (und vermutlich ein riesiger Kinderspaß).  - Rasch das Zelt aufgebaut und ein uriges Abendessen im Baumstammlokal.

07. Oktober 2019 - Kulturinsel Einsiedel -> Leknica, Polen (52 km, 200 Hm)

Erst dachte ich, dass ich träumte, als ich nachts "mal raus musste", aber es war wirklich wahr, das Zelt war steif gefroren! Endspurt zum Örtchen und dann nichts wie wieder rein in den dünneren Sommerschlafsack. Geduldig warteten wir beim Frühstücken auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, ehe wir anfingen, unser jetzt nasses Zelt abzubauen.Vor uns kag bei kaltem, aber meist sonnigem Wetter eine eher etwas kürzere Etappe. Unser Ziel war ein Campingplatz in Polen (Camping Family Pole Namiotowe Kajaki - Leknica).

Zugegeben, ich war etwas voreingenommen, musste mich aber eines Besseren belehren lassen. Zwar gab es außer uns wieder keine weiteren "Zeltbewohner", aber immerhin zwei weitere Camper. - Wir wurden freundlich empfangen, bauten auf, gingen im kleinen Dorfladen sehr preiswert einkaufen und genossen schließlich die warmen Duschen im neu errichteten Sanitärgebäude. Es folgte eine ruhige und zum Glück nicht mehr ganz so kalte Nacht.

08. Oktober 2019 - Leknica -> Bresinchen (79 km, 140 Hm)

Wir haben wirklich gut geschlafen, frühstücken und machen uns bestens motiviert auf die Reise. Rasch sind wir wieder zurück in Deutschland und auf dem Weg zu unserem Tagesziel Eurocamping Bresinchen. Brigtte hofft auf eine Waschmaschine nebst Trockner und setzt in "Eurocamping" hohe Erwartungen ;-) Doch wieder eine Enttäuschung, denn auch auf diesem Platz herrscht bereits Winterruhe und außerdem fängt es bei der Ankunft an heftiger zu regnen.

09. Oktober 2019 Bresinchen -> Bleyen, Küstriner-Vorland / OT Kuhbrücke (92 km, 250 Hm)

Tagesziel ist der uns wohlbekannte Campingplatz "Fischereihof Schneider", der unmittelbar am Radweg liegt.

10. Oktober 2019 Bleyen, Küstriner-Vorland / OT Kuhbrücke -> Schwedt (84 km, 110 Hm)

Es hat nachts immer wieder geregnet, so dass wir mal wieder ein nicht ganz trockenes Zelt einpacken müssen. - Auf bekanntem Weg radeln wir bei wechselnden Winden (gefühlt aber meist von vorne) weiter gen Schwedt. Ärgerlich ist allerdings, dass längst nicht alle unserer gewohnten Einkehrmöglichkeiten (Kienitz und Imbiss Groß Neuendorf geschlossen), geöffnet sind, so dass wir erst bis Zollbrücke radeln müssen, ehe wir einen heißen Café bekommen. Aber ausgerechnet heute ist dort eine Bus-Reisegesellschaft eingekehrt, was den Betrieb doch erheblich verlangsamt.

Endspurt bis Schwedt und `ne gute Stunde auf den Zug nach Berlin gewartet. Ende gut - alles gut! :-)

Und es geht wieder los!

Die ersten zwei Testfahrten nach meiner Rücken-OP (Saisonstart 2019 und Pfingsttour 2019) haben geklappt - die Schmerzen sind wesentlich geringer als vorher - aber die Kondition ist leider noch nicht ganz die alte! Nun ja, zumindest muss ich (Arno) wohl auch akzeptieren, dass man mit 71 (!) nicht mehr ganz so flott unterwegs sein kann, wie früher. Das bedeutet aber nicht, dass man(n) es erst gar nicht erst versuchen sollte. Ganz im  Gegenteil.

Berlin-Oranienburg -> Rostock

Wie schon zu unserer Saisonstar-Tour (Mitte April 2019) hatten wir auch dieses Mal wieder vor "nur" eine Kurzreise mit gerade mal 4 Übernachtungen zu fahren. Da wir zu Beginn der Pfingstferien mit vollen Zügen rechneten, zogen wir es vor, von Berlin aus los zu fahren, um am Dienstag nach Pfingsten die Heimreise per Bahn anzutreten. Auch hier dachten wir stretegisch und wählten mit Rostock einen Zielort aus, von welchem es eine durchgehende Zugverbindung nach Berlin gab und ein "frischer, leerer" RE eingesetzt wurde.

    Frühjahrsputz

Am 07. Juni starteten wir also am frühen Nachmittag (ich war am Vormittag noch bei der REHA in Teltow), fuhren per S-Bahn bis Oranienburg und radelten dann bei bestem Wetter noch bis zum Marina Campingplatz "Alter Hafen".

Pfingsttour 2019 von Berlin-Oranienburg nach Rostock

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Die Nacht von Samstag auf Pfingstsonntag verbrachten wir auf dem Campingplatz "Useriner Mühle", radelten dann weiter zum "Natur und Strandcamping am Jabelschen See", um schließlich am Abend des Pfingstmontags unser Zelt auf dem "Kanu und Campingplatz Warnow (Westphal)" aufzuschlagen. Am Dienstag (11. Juni) sind wir dann zum Rostocker Bahnhof gefahren und haben nach knapp 300 Fahrrad-Kilometern per Bahn unsere Heimreise angetreten.

Schön war`s :-)

 

Schluss mit Winterpause! - Das Wetter soll zu Ostern schön(er) werden. Was liegt da näher, als die Reiseräder und die Zeltausrüstung klar zu machen und `ne kurze Mehrtagestour zu planen.

Zwar sind wir in diesem Jahr schon gut 14 Tage mit den Rennrädern auf Lanzarote unterwegs gewesen, aber danach folgte Arno`s Rücken-OP (Spinalkanalstynose) und da muß ja erst mal getestet werden, ob`s überhaupt noch und falls positiv, wie`s klappt, bzw. wo die momentane Belastungsgrenze ist.

Nachdem wir zunächst im Jahr 2018 per Rennrad auf Mallorca, später dann mit dem Trekkingbike in Irland unterwegs waren, wollen wir uns 2019 zunächst mal wieder mit den Rennrädern auf Lanzarote einradeln. - Bedingt durch Brigittes berufliche Tätigkeit haben wir bekanntlich "nur" zweimal im Jahr die Möglichkeit, länger zu verreisen; nämlich im Februar, sowie Juli und August. - Letztes Jahr war es uns dann doch zu kalt im Februar auf Malle, so dass wir es jetzt etwas weiter südlich versuchen wollen ...