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Sommerfeste des AlpinClub Berlin

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Sommerfest 2007

Sehr früh hat Sven (unaufgefordert!) angefangen, sich um die erforderliche Genehmigung zu kümmern, vielen Dank. Noch viel früher aber hat mich Alex „bearbeitet“ und darauf gedrungen, dass wir den Termin fürs Fest so legen, dass auch er teilnehmen kann und vor allen dingen darauf, dass es kein Warsteiner Bier geben soll, sondern eine andere Marke. Letzteres war ihm zumindest so wichtig, dass er sogar anbot, sich um die Beschaffung des Bieres zu kümmern!!!

Konnte ich natürlich nichts dagegen haben, habe ich eine Arbeit weniger (außerdem trinke ich sowieso kein Bier, kann also recht phlegmatisch reagieren). Also kümmerten sich Alex und Karsten ums Bier und weil sie gerade so schön dabei waren, bat ich sie, sich möglichst auch um den Rest Auf- und Abbau, Speisen und Getränke, Einkauf, etc.) zu kümmern. Ich glaube, Alex war etwas überrascht, trabte dann aber los.

Bald, also fast gleich nach dem letzten Sommerfest, erhielt ich von den neuen Organisatoren die Mitteilung, dass es Böhmisches Bier geben wird, sowie Kassler vom Gasbräter.

Der Termin rückte näher, Alex begann zu rotieren, stimmte sich immer wieder mit mir ab. Schließlich verabredeten wir uns zu einem gemeinsamen Metro-Einkauf und besorgten, was auf seiner Liste stand (na ja, dank meiner langjährigen Erfahrungen schon ein bisschen mehr!) und bestellten Salate bei Rogacki.

16. Juni 07, um 17:00 Uhr sollte das Fest starten. Trotz langfristiger Abstimmung des Termins, war es Alex dann doch noch gelungen, an diesem Samstagvormittag in der Schoßstraße die Kletterrouten neue schrauben zu wollen. Hatte aber auch sein gutes, waren doch aus diesem Grund auch mal ein paar Jugendlich auf dem Fest, denn nach der Schraubarbeit halfen besagte Jugendliche natürlich auch noch bei der Festvorbereitung. Manche bleiben sogar …!

Gegen 13:00 Uhr war ich vor Ort und unterstütze tatkräftig den Festaufbau. Morgens hatte es noch geregnet, jetzt wurde das Wetter immer besser. So etwa um 15:30 Uhr war alles klar, die Gäste konnten kommen – und kamen auch. Ich denke, es werden wohl so um die 70 – 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewesen sein. Das tschechisch-böhmische Bier lief hervorragend, es gab keine Kritik (Glückwunsch Alex). Gegen 18:30 Uhr schmiss Karsten sein Gasgrill an und zelebrierte Kassler mit Sauerkraut. Wieder ein Highlight (Glückwunsch Karsten). Wer jetzt noch immer Hunger hatte, konnte sich am Buffet satt essen.

Die erste 50-Liter Tonne Bier war leer, ich stach das zweite Fass an! Ein lauer Sommerabend trug mit dazu bei, dass wir lauter zufriedene Gäste um uns hatten, dass sich Jung und Alt wohl fühlten, dass es ein wirklich gelungenes Fest wurde. Wäre da nicht gegen 22:00 Uhr die Kohlensäureflasche leer geworden (nein, ich habe das nicht manipuliert!), einige hätten sicher bis zum nächsten Morgen durchgemacht. – So bröckelte die Front allmählich, nur noch ein paar ausdauernde „Fass-Schüttler“ blieben übrig, als wir so gegen 23:00 Uhr damit begannen, aufzuräumen.

Als ich so kurz vor 24:00 Uhr mit Brigitte den Heinweg antrat, gab es zwar noch ein paar Gäste (die auch teilweise in unserer Hütte nächtigen wollten), im großen und ganzen war aber schon wieder alles in Ordnung.

Sonntag war ich nicht in der Geschäftsstelle, sondern habe mich darauf verlassen, dass Alex sich auch um den Rest kümmert, was er auch vorbildlich getan hat.

Resümierend kann ich feststellen, dass es wohl eines unserer schönsten Sommerfeste war (auch ohne die Übertragung einer Fußball-WM), dass Alex und Karsten wirklich ausgezeichnet debütiert haben und dass es keinen Grund gibt, ihnen nicht im nächsten Jahr erneut die Chance zu geben, es wieder zu machen.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer und natürlich auch an unsere Gäste.

Arno