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Sommerfeste des AlpinClub Berlin

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Sommerfest des ACB 2005

Nach tagelangen tropischen Temperaturen, jetzt die Unwetterwarnung! – Pünktlich und schon fast gewohnt zu unserem jährlichen Sommerfest. Die ersten Sturmböen beim Aufbauen der Pavillons vor der „Charlottenburger Hütte“ unserem Vereinsheim in der Spielhagenstraße. Doch der Reihe nach…

Anders als in all den Jahren davor musste ich mich dieses mal weder um den administrativen, noch um den Beschaffungsteil kümmern, das hat mir Sven alles abgenommen. Sven war eines Tages in unserer Geschäftstelle erschienen und hat seine ehrenamtliche Mithilfe angeboten, eine Offerte, die ich gern annahm. Vermutlich hätte er sich vorher auch nicht träumen lassen, was man so alles beantragen muss, nur um ein paar Tische und Bänke auf den Bürgersteig stellen zu dürfen. Sven setzte sich erfolgreich mit diversen Genehmigungsbehörden auseinander und besorgte auch noch Getränke (einschließlich Zapfanlage) und aus der Metro Erbsensuppe, Kartoffelsalat, Würstchen, Bouletten, Pappgeschirr, Senf, Ketchup, Rote Grütze, Vanillesoße u.v.m.. – Vielen vielen Dank Sven für Deine effiziente Hilfe.

Um 12:30 Uhr verließ ich das Kinderfestival im Olympiapark (hier war der AlpinClub mit seinem Kletterturm und einem Bertreuungsteam vom 23. – 26. Juni aktiv) , um unser Sommerfest „aufzubauen“. Schon am frühen Morgen, also noch vor dem Kinderfestival hatte ich mit Frank Biertischgarnituren vom Jugendclub Schloßstraße in unsere Geschäftsstelle transportiert. Jetzt mussten die Pavillons aufgebaut und sturmsicher vertäut werden, Tische und Bänke aufgebaut, der Innenraum hergerichtet und die Zapfanlage in Betrieb genommen werden. Leider stand ich um 13:00 Uhr mutterseelenallein vor der Hütte und begann mal wieder über einen evtl. Rücktritt nachzudenken. Zum Glück kam `ne halbe Stunde später der Thomas und pünktlich mit den ersten Regentropfen waren wir fertig. In der Zwischenzeit war auch Traudel mit dem Küchenteam erschienen, um „letzte Hand“ an unser Metro-Buffet anzulegen.

Das angekündigte Unwetter geht gnädig mit uns um, abgesehen von ein paar vereinzelten Windböen und etwas Regen, bleiben wir verschont. Ich fahre nach Hause, dusche, mache mich stadtfein und bin kurz nach 17:00 Uhr wieder vor Ort. Vereinzelt „strömen“ Gäste in unser nettes Ambiente, es gibt Erbsensuppe mit Wurst, Kartoffelsalat mit Bouletten und „all as you can“ Wahrsteiner vom Fass.

Zwar hat unser Fest zeitlich mit dem Fußballländerspiel Argentinien / Deutschland konkurriert, trotzdem aber für mich nicht ausreichend Grund genug für die Tatsache, dass allenfalls etwa 30 Gäste erschienen. Ist Geselligkeit in unserem Verein nicht mehr „in“? Schließlich ist ja auch schon die traditionelle Weihnachtfeier mangels ausreichender Beteiligung „den Bach runter gegangen“! Vielleicht stimmen auch die Konzepte nicht (mehr).

Gegen 23:00 Uhr hatten wir (eine kleine Schar freiwilliger Helfer und ich) wieder alles demontiert und zum Trocknen ausgebreitet. 30 Liter Bier wurden getrunken, Kartoffelsalat und Erbsensuppe gab`s noch im Überfluss.

Am Sonntag habe ich weiter aufgeräumt, mit Frank die Biertischgarnituren zurückgebracht und dem Schatzmeister die Abrechnungen hinterlegt.

Alles in allem also viel Aufwand für wenige Mitglieder, das Sommerfest ein weiteres Auslaufmodell? – Leider konnte Sven nicht teilnehmen, ich hätte ihn gern öffentlich gelobt, denn sein Einsatz war der wirkliche Lichtblick bei diesem eher familiären event.

Arno