Sektionsfahrten

Sektionsfahrten des AlpinClub Berlin - Sektionsfahrt 2005

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Sektionsfahrt 2005 zum Teutoburger Wald

04. Mai (Mi.) - 08. Mai (So.) 2005 Die traditionelle Sektionsfahrt des ACB ging der alternierenden Regel folgend in diesem Jahr wieder in die alten Bundesländer. Konkret hatten wir als Ziel den Teutoburger Wald gewählt. Am 17. Juni 2004 waren die Planungen abgeschlossen, das Hotel gebucht und mit einem Busunternehmen ein Vertrag geschlossen. - Angekündigt in BERLIN ALPIN, magazin für bergsteiger und auf der Vereinshomepage folgten schließlich 28 ACB-ler, alle älter als Brigitte und ich, unserem Ruf und hofften auf einen geselligen Kurzurlaub den wir folgendermaßen in Aussicht gestellt hatten:

Im äußersten Nordosten von Nordrhein-Westfalen, zwischen Minden im Norden und dem Sauerland im Süden, dem Münsterland im Westen und der Weser im Osten, liegt unser diesjähriges Reiseziel. Sanft geschwungene Hügel, üppige und einladend helle Mischwälder sowie weite Felder und Wiesen prägen das idyllische Landschaftsbild.
Unser Quartier in Detmold-Heiligenkirchen, zwischen Herrmann-Denkmal (2 km) und Externsteine (6 km), lockt mit Behaglichkeit in familiärer Atmosphäre, gepflegten Gasträumen, Biergarten und Küche mit ausgezeichnetem Ruf.
Südlich unseres Quartiers das Eggegebirge (Eggeweg, erster "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland"), im Nordwesten der Teutoburger Wald (Herrmannsweg). Gelegenheit für (ausgedehnte) Wanderungen gibt es also reichlich, aber auch lohnende (Bus)Ziele für die "Schuchtler", wie z.B. Detmold, Porta Westfalica (Kaiser-Wilhelm-Denkmal), Lemgo, Herrmannsdenkmal, u. v. m..
Sektionsfahrt 2005

Mittwoch, den 4. Mai:
Abfahrt: mit insgesamt 30 Personen um 16:00 Uhr am Fehrbelliner Platz / Barstraße. Alle waren pünktlich, wir konnten sogar etwas früher starten. – Ankunft gegen 20.00 Uhr in Detmold, Heiligenkirchen, Hotel Achilles. Danach Zimmerverlosung und gemeinsames Abendessen a la card.

Donnerstag, den 5. Mai:

Frühstück: 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr am Buffet

Schuchtler: Detmold und seine Sehenswürdigkeiten; Führung: Arno. – u. a. Adlerwarte Berlebeck (größte und älteste Greifvogelwarte Europas, Teilnahme an der Freiflugvorführung um 11:00 Uhr, anschließend Rundgang mit Einkehr Einkehr im Berg-Cafe. Um 13:15: Uhr Weiterfahrt mit der Bustouristiklinie 792 zum Hermannsdenkmal auf der „Grotenburg“ (386 m üNN), dem Wahrzeichen Detmolds, (das Denkmal erinnert an den Sieg des Cheruskerfürsten Arminius über die römischen Legionen im Jahre 9 n. Chr.). Danach mit Bustouristiklinie zurück zum Hotel. – Leider mussten wir noch eine „Ehrenrunde“ drehen!!

Wanderer: Heiligenkirchen –Grotenburg (Hermannsdenkmal; Besichtigung) – Donoperteich – Grotenburg – Heiligenkirchen: - Naturschöne Wanderung in der Umgebung von Detmold mit Besichtigung von Grotenburg und Hermannsdenkmal. Streckenverlauf: Hotel – Unterer Weg – Am Rautenberg (steil ansteigend) – Plaßkampweg – Wandertafel / Wegweiser – Kleiner Hünenring – Senenblick – Grotenburg mit Hermannsdenkmal – Heidental – Birkenweghütte – Krebsteich - Donoper Teich – Erdhügelgräber - zurück über Krebsteich, Birkenweghütte und Heidental – Baumruine – Schluchtgrund – Blick ins Werratal – Wandertafel / Wegweiser – „Lindenallee“ – Unterer Weg – zurück zum Hotel.

Länge: 14 km; Anstieg: 400 m (geschätzt).
Abendessen: 19.00 Uhr, Schweinebraten

Freitag, den 5. Mai:

Frühstück: 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr am Buffet

Abfahrt: 9:30 Uhr

Schuchtler: Busfahrt (gem. mit den „Wanderern“ zu den Externsteinen; Aufenthalt etwa 2 Stunden; Weiterfahrt um 12:00 Uhr in die 800 Jahre alte Hansestadt Lemgo (Renaissancestadt). 12:30 Uhr: Allgemeine Stadtführung Weserrenaissance (Treffpunkt Parkplatz Süd). Wir besichtigten in etwa 90 Minuten u.a., das Hexenbürgermeisterhaus, den Marktplatz, das Rathaus, das Zeughaus, das Haus Wippermann, sowie den Apothekenerker, das Frenkel-Haus, den Kanzlerbrunnen u.v.m.. Anschließend war noch Gelegenheit, auf eigene Faust den gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerns von Lemgo zu besichtigen und Gelegenheit jede Menge Cafes (1,5 km lange Fußgängerzone) zu besuchen. Wir landeten leider einen totalen Fehlgriff (als vermutlich mein Spezi endlich geliefert wurde, saß ich längst wieder im Bus). Weiter ging`s mit dem Bus um 15:30 Uhr zum Junkerhaus, einer Schöpfung des Lemgoer Architekten, Malers und Bildhauers Karl Junkers (1850 – 1912). Das Haus ist mit Möbeln, figürlichen Reliefs und Wandgemälden ausgestattet und verkörpert die Idee eines Gesamtkunstwerkes. Auf der Heimfahrt sammelten wir in Leopoldstal noch die Wanderer ein.

Wanderer: Externsteine – Silbermühle – Lippischen Velmerstot (441 m) – Leopoldstal: Schöne Wald- und Panoramawanderung zu drei Glanzpunkten im Herzen Westfalens: Externsteine bedeutendste Kultur- und Naturdenkmäler; Silberbachtal romantisches und naturbelassene Tal; Velmerstot: höchste und aussichtsreichste Gipfel; (Eggeweg (Kennzeichen X))

Länge: 14 km; Anstieg: 400 m;

Abendessen: 19.00 Uhr, Fisch

Samstag, den 7. Mai:

Frühstück: 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr am Buffet

Abfahrt: 9:30 Uhr

Schuchtler: Busfahrt über Bergkirchen (Wanderer absetzten) nach Minden, direkt zum Büro der Mindener Fahrgastschifffahrt im Oberhafen). Es folgte um 11:00 Uhr eine Schiffsfahrt mit Schleusung von Minden Schachtschleuse/Oberhafen bis Weserpromenade (Wasserstraßenkreuz Weser/Mittellandkanal und Schachtschleusenfahrt mit 13 m Höhenunterschied) ehe wir gegen 12:30 Uhr an der Weserpromenade den Dampfer wieder verließen. Nach einem etwa 10 Minuten dauernden Fußmarsch erreichten wir die einzig funktionierende Schiffsmühle Deutschlands, die wir besichtigten. Danach blieb noch Zeit für eine individuelle Besichtigung Mindens. Um 15:30 Uhr starteten wir unsere Rückfahrt über das Kaiser-Wilhelm-Denkmal (Aufenthalt dort 30 Minuten), wo uns die Wanderer schon sehnsüchtig erwarteten (sie standen mal wieder im Regen). Um 16:15 Uhr Abfahrt nach Heiligenkirchen.

Wanderer: Bergkirchen – Wittekindsquelle – Wittekindsburg – Kaiser-Wilhelm-Denkmal, Länge: rund 10 km; Anstieg rd. 150 m. Abendessen: 19.00 Uhr, Kasslerbraten (leider mit reichlich Verspätung)

Sonntag, den 8. Mai:

Frühstück: 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr am Buffet

Abfahrt: 10.00 Uhr Abfahrt in Richtung Heimat, 12.00 Uhr Zwischenstopp und Einkehr in der Nähe von Königslutter zum Spargelessen. Weiterfahrt nach Berlin. Hier Ankunft gegen 16:00 Uhr.
Mein Kommentar (fast identisch mit dem der Sektionsfahrt 2004):

Langjährige Erfahrung und einiges an Routine halfen Brigitte und mir, mal wieder eine Sektionsfahrt zu organisieren, die zumindest aus unserer Sicht ein voller Erfolg war. Indiz für sorgfältige Planung ist u.a. die Tatsache, dass das vorgeplante "Programm" fast uneingeschränkt durchgeführt werden konnte und vor Ort lediglich wetterbedingt etwas modifiziert werden musste; ansonsten aber exakt auf die Teilnehmer und die Gegebenheiten abgestimmtund zugeschnitten war.

Die eingangs erwähnte Erfahrung, aber eben auch sehr viel zeitaufwendige Recherche per Internet, Landkarte und Printmedien, garantieren letztlich auch den Erfolg. - Schade eigentlich, dass diese aufwendige Detailarbeit am Ende lediglich nur einer Fahrt dient, die gewonnenen Eindrücke, Erfahrungen und Erkenntnisse zu konkret der besuchten Region kaum weiter "verwertbar" sind, da unser Bestreben seit vielen Jahren dahin geht, dieser Zielgruppe alljährlich etwas neues zu bieten.

Womit ich denn auch schon bei den Hauptakteuren der Reise, nämlich den Teilnehmern bin. Ihnen gilt mein ganz besonderes Kompliment. Die Gruppe, die eher die reiferen Aktiven des ACB wiederspiegelt, hat sich ausgesprochen kooperativ, pünktlich und durchaus zufrieden präsentiert, soll heißen, es gab wenig Kritik, wenig Querelen und manchmal sogar ein Lob für die Veranstalter. - Das war nicht immer so und lässt evtl. den Schluss zu, dass sowohl Programm, wie auch Quartier stimmten, was bei einer Unterbringung in einem "nur" Zwei-Sterne-Hotel durchaus nicht selbstverständlich war, oder?

Alles in Allem hat mir diese Fahrt wieder sehr gut gefallen und ich bedanke mich bei den Teilnehmern für ihr zustimmendes Verhalten und ganz besonders bei Brigitte für ihren sehr zeitaufwendigen, engagierten Einsatz. Das macht Mut zum Weitermachen.

Was bleibt, ist das leidige Abrechnen, das Begleichen der Rechnungen und der wiederholte Versuch, Ausschau nach einem neuen attraktiven Reiseziel - dieses mal wieder in den neuen Bundesländern - zu halten; es sei denn Ihr habt keine Lust mehr.

Arno
Sektionsfahrt 2006 - Saale / Unstrut

Ein Geheimtipp am Fuße der Finne, fernab von Lärm, Hektik und Stress, wo den Besucher ländliche Idylle einfängt und eine noch unverdorbene Landschaft mit ausgedehnten Wäldern, fruchtbaren Auen, Äckern und Streuobstwiesen zu finden ist. Wie die meisten Dörfer des Unstruttales, ist das Dorf Wohlmirstedt, zu dem die Ortsteile Allerstedt und Zeisdorf gehören, weit über 1000 Jahre alt.

Diese zusammengehörigen Ortschaften mit ihrer zauberhaften Umgebung, in unmittelbarer Nähe der „Straße der Romanik“ und der Weinstraße „Saale-Unstrut“, sind eine Oase der Ruhe.
Die Gemeinde ist für ihre Käserei, welche seit 1946 im Ortsteil Allerstedt betrieben wird, bekannt.

Der Sage nach verdanken die Orte Wiehe, Wohlmirstedt und Allerstedt sowie Memleben und Wendelstein dem ersten deutschen Kaiser, Heinrich I., ihre Namen. Dieser soll auf dem gegenüberliegenden Wendelstein stehend, begeistert von der herrlichen Aussicht, gerufen haben: „Wie wohl mit steht allhier mein Leben, wenn ich mich wend auf diesem Stein!“

Mal sehen, ob Heinrich I Recht hatte (falls wir da noch rauf kommen). Ansonsten suchen wir nach der „Himmelsscheibe von Nebra“, den Weinen von Saale und Unstrut u.v.m..

Wir sind sicher, unser vorgesehenes Programm wird Euch auch dieses mal wieder gefallen!

Die Osterfeiertage 2006 haben Brigitte und ich schon mal genutzt, um uns in der Region umzuschauen und die nachfolgende Tourenplanung zu konkretisieren.

Mittwoch den 24. Mai:

Abfahrt: 16.00 Uhr Fehrbelliner Platz / Barstraße, wie immer waren alle pünktlich, wir starteten schon um 15:45 Uhr (!)

Ankunft: 20.00 Uhr in Wohlmirstedt, Hotel - Restaurant \"Zur Kaiserpfalz\", Zimmerverlosung, Abendessen; gegen 22:30 Uhr waren alle müde und (vermutlich) auf dem Weg ins Bett.

Donnerstag den 25. Mai: Der Himmel ist bedeckt, es regnet zeitweise.

Frühstück: 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr

Schuchtler: (Insgesamt 8 TeilnehmerInnen) Wohlmirstedt und Zeisdorf
Dorfführung mit Besichtigung der gotischen Dorfkirche durch Herrn Adam. Anschließend gemütliche Wanderung auf dem behindertengerechten Wanderweg (am Klefferbach) nach Zeisdorf (Bundespreisträger 1996: Schönstes Dorf) und zurück. Etwa 5 Stunden
Im Hotel um 14:30 Uhr Kaffeetrinken. Betreuung: Arno und Hr. Adam

Wanderer: (Insgesamt 25 TeilnehmerInnen) Start 9:30 Uhr, Wohlmirstedt – Zeisdorf – Bucha – Memleben – Wohlmirstedt:
Wanderung entlang des Klefferbachs nach Zeisdorf über Toter Mann nach Bucha (rd. 8km). Einkehr ist ausgefallen, da Gaststätte gesclossen.
Weiter Richtung Kuhtal und nach Memleben. Hier Besichtigung der Kaiserpfalz (wo ist sie nur, wer hat sie gefunden?) und Kloster Memleben (Einkehr). An der Unstrut weiter bis zum Abzweig nach Wohlmirstedt, dort Kaffeetrinken.

Länge: rd. 16 km.

Abendessen: 19.00 Uhr – Buffet (warm / kalt)

Freitag den 26. Mai: Die Sonne scheint, erst am Abend Schauer

Frühstück: 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr

Abfahrt: 9:30 Uhr

Gemeinsam fahren wir alle zur Burg Wendelstein. - Rundgang/Besichtigung

Schuchtler: Busfahrt weiter nach Steinburg um die Wanderer abzusetzen. Dann über Lossa nach Wiehe (Modellbahn), bzw. nach Kloster Memleben.

Möglichkeit 1: (6 TeilnehmerInnen) Besichtigung der weltgrößten Modellbahn-Ganzjahresschau im Herzen Europas in Wiehe (Zeit 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr;
Möglichkeit 2: (8 TeilnehmerInnen) Besichtigung von Kloster Memleben (rd. 90 min; Eintritt 3,00 €).
Weiterfahrt 12:45 Uhr von Memleben über Wiehe (Eisenbahner abgeholt); nach Bad Kössen. Leider mußten wir wg. Baustellen und Sperrungen jede Menge Umwege fahren, so dass wir erst um 15:00 Uhr in Bad Kösen eintrafen
Einige (11) besichtigten das Romanisches Haus mit Ausstellung von Käthe-Kruse-Puppen in der dazugehörigen Kunsthalle
Andere (5) schlossen sich der Führung durch die Salinetechnische Anlage an. - Gruppenpreis 30,00 €
Weiterfahrt um 16:35 Uhr entlang von Saale und Unstrut nach Tröbsdorf, um die Wanderer einzuladen.

Wanderer: (19 TeilnehmerInnen) Wanderung durch das Steinbach- und das Biberbachtal
Schloß Steinburg (Besitzer ab 1689: die von Münchhausen) - entlang des Steinbachs bis zur Romanischen Margareten-Kirche in Steinbach. - Entlang der Strasse nach Steinbach (Einkehr) dann aufwärts zum Böselstein Rundweg und mit diesem nach Bad Bibra zum Schwimmbad. Weiter durch einen idyllischen Wald entlang des Biberbabaches über Thalwinkel - hier hat der Bauer den alten Weg umgeflügt, aber Abenteuer muss sein - nach Tröbsdorf.

Länge: 14 km; Ausgangspunkt: Steinburg

Abendessen: 19.00 Uhr – 3 Gang Menü (2 Wahlgerichte)

Die ursprünglich geplante Weinprobe im Hotel (6 verschiedenen Weinen, Brot und Käse, Kosten pro Person: 15,00 € - Teilnahme freiwillig) mußten wir (leider) wg. zu geringem Interesse (war der Preis zu hoch?) ausfallen lassen.

Samstag den 27. Mai: Die Sonne scheint, erst am Abend erneut Schauer

Frühstück: 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr

Abfahrt: 9:30 Uhr

Schuchtler: (14 TeilnehmerInnen) Busfahrt über Nebra, Laucha nach Naumburg Henne (Wanderer abgesetzt) zum Naumburger Dom. Besichtigung des Doms (Eintritt 4,00 €). Durch die Fußgängerzone über den Marktplatz zum Marientor (Eintritt 0,50 €).
12:45 Uhr Weiterfahrt
13:30 Uhr Schifffahrt von Naumburg Blütengrund nach Freyburg (Fahrkarte 6,00 €)
14:40 Uhr Ankunft in Freyburg; Weiterfahrt (mit 5 TeilnehmerInnen) zum Schloss Neuenburg, die anderen neun "schuchteln" durch Freyburg
15:45 Uhr Abfahrt Richtung Rotkäppchen – Sektkellerei
16:30 Uhr Führung mit allen 33 TeilnehmerInnen (auch die Wanderer waren pünktlich zu un gestossen) durch die alte Rotkäppchen-Sektkellerei (Betriebsführung durch die historischen Kelleranlagen mit anschließender Verkostung von einem Glas Rotkäppchen Sekt; Führung 4,00 € pro Person). -

Wanderer: Von Naumburg Henne über Klingers Weinberg und Steinernes Bilderbuch entlang der Unstrut bis nach Großjena. Der Unstrut weiter folgend bis zum Informationszentrum des Naturparkes („Herzoglicher Weinberg“ Weinlehrpfad; sieben Terassen; Rokkokoweibergshaus - Samstag 12:30 Uhr geschlossen!). Weiter zur Neuenburg hoch über der Unstrut (Bergfried; Romanische Doppelkapelle, Einkehr). Über die Marienberge nach Freyburg und zur Rotkäppchen - Sektkellerei. Gemeinsame Führung mit den Schuchtlern.

Länge: rund 10 km; Ausgangspunkt: Naumburg Henne.

17:30 Gemeinsame Rückfahrt nach Wohlmirstedt

Abendessen: 19.00 Uhr – 3 Gang Menü (2 Wahlgerichte)

Kegeln: 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr – Teilnahme freiwillig

Sonntag den 8. Mai: Sonne, heftiger Wind

Frühstück: 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr

Abfahrt: 10:00 Uhr Abfahrt Wohlmirstedt
12:30 Uhr Burg Rabenstein
13.00 Uhr Essen - gut, reichlich und schnell!!
14.15 Uhr Weiterfahrt nach Berlin
Resümee

Eine Fahrt wie viele andere? – Vielleicht nicht ganz. Anders war schon die Vorbereitung. Bedingt durch die Tatsache, dass Brigitte und ich uns vorgenommen hatten, bzgl. von angebotenen Reiseveranstaltungen für den Verein (wie z.B. Winter in Jonsdorf, Ostern in Jonsdorf, Pfingsten im Spreewald, Klettern im Harz, Genusstour Fahrrad, Genusstour Berge, Herbst in Jonsdorf, etc.) im Jahr 2006 eine Auszeit zu nehmen, hatten wir etwas mehr Zeit für die Reiseplanung „Sektionsfahrt“. Diese Zeit nutzten wir, uns noch intensiver mit der Region zu befassen und sogar vorher schon mal hin zu fahren, um Details kennen zu lernen.

Dieser Mehraufwand hat sich – aus unserer Sicht – ausgezahlt. Zumindest wir sind der Meinung, dass im Großen und Ganzen alles prima geklappt hat. Dass uns das Wetter in diesem Jahr nicht so wohl gesonnen war, haben wir verkraftet; schön wäre allerdings schon der eine oder andere lauschige Abend im Biergarten des Lokals oder auf der Sonnenterasse gewesen…..

Brigittes angeschlagene Gesundheit war hoffentlich nur für sie lästig. Mir persönlich ging es erst am Tage der Rückfahrt gesundheitlich richtig dreckig.

Erfreulich war die gute Stimmung in der „Truppe“. Es sind uns keine (!) Beschwerden zu Ohren gekommen. – Es ist für uns als Organisatoren nicht leicht, eine Planung auf die Füße zu stellen, die allen Ansprüchen gerecht wird. Seit unserer ersten Sektionsfahrt sind eben doch schon einige Jahre ins Land gegangen, wir sind alle dabei nicht jünger geworden.

Allerdings hat mich so zwischendrin manchmal ein klein wenig der Verdacht beschlichen, dass es einigen (wenigen) in erster Linie gar nicht (mehr) so wichtig ist, welche Attraktionen die Umgebung zu bieten hat, sondern für das Gelingen der Tour viel mehr zum Tragen kommt, dass das Quartier, das Ambiente „stimmt“, bzw. schön ist, das Essen schmeckt, die Geselligkeit gepflegt wird und harmonische Stimmung herrscht, eben gute Laune verbreitet wird. Eine Einstellung, die wir durchaus akzeptieren können und der wir in unseren zukünftigen Planungen versuchen, weiterhin gerecht zu werden. Deswegen müssen die (leistungsorientierten) Wanderer jetzt aber keine Angst haben, dass wier die Planungen für diese Gruppe aus dem Programm nehmen.

Uns hat es jedenfalls gefallen, wir waren mit Euch zufrieden – hoffentlich wart Ihr es mit uns auch!

Brigitte und Arno

 

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